Die Pogromnacht und das Leid der Palästinenser

Brennende Synagoge in Bielefeld am 9. November 1938.

Beim Gedenken an die Opfer der anti-jüdischen Pogromnacht vom 9. November 1938 konnte sich ein Redner, Alfred Grosser, die Forderung nach der Anerkennung des Leids der Palästinenser nicht verkneifen: Man könne von keinem Palästinenser verlangen, “daß er die Schrecken der Attentate versteht, wenn man nicht ein großes Mitgefühl hat, die Leiden im Gazastreifen zu verstehen”.

Alfred Grosser ist nicht der einzige, der einen Zusammenhang zwischen dem im Holocaust eskalierten Antisemitismus im Deutschen Reich und dem aktuellen Konflikt in Israel und Palästina herzustellen versucht. Logischer oder richtiger wird dies dadurch jedoch nicht.

  • Das Leid der Palästineser

Leid ist fast immer subjektiv, und immer relativ. Leiden die Palästinenser? Das kommt darauf an, im Vergleich zu wem, und es kommt ganz besonders auch darauf an, wo. Im Vergleich zu den meisten Kanadiern, Schweizern und Deutschen geht es den Palästinensern drchschnittlich sicher schlechter. Im Vergleich zu den Bewohnern Afghanistans, Äthiopiens und Zimbabwes geht es den meisten Palästinensern besser.

Darüber hinaus ist eine örtliche Unterscheidung angebracht: Palästinenser in arabischen Staaten leiden ziemlich. Im Libanon und in Syrien werden sie in Lager gepfercht, dürfen diese nicht zu vollwertigen Städten ausbauen und sind von etlichen Berufen ausgeschlossen. In Jordanien ist es ein bißchen besser, aber die staatsbürgerlichen Rechte werden ihnen nur teilweise zugestanden. Es ist die Politik der Arabischen Liga, den Palästinensern die Staatsangehörigkeit der jeweiligen Aufenthaltsstaaten zu versagen.

Palästinser in Palästina leben im Westjordanland unter weitgehender innenpolitscher Autonomie und genießen derzeit ein jährliches Wirtschaftswachstum von 8 %. Im Gaza-Streifen haben die Palästinenser 2006 die radikale Hamas an die Macht gewählt und leiden jetzt tatsächlich darunter. Hamas installiert ein islamistisches System, verhaftet und foltert politische Gegner, schließt Kinos und Internetcafés, verordnet einen Kopftuchzwang, und feuert wöchentlich aus Wohngebieten Raketen auf Israel ab und provoziert damit selbstverständlich Gegenreaktionen.

Und dann gibt es noch die Palästinenser in Israel. Sie machen ca. 20 % der israelischen Bevölkerung aus. Sie haben die israelische Staatsbürgerschaft, sie wählen, sie stellen Abgeordnete im Parlament, Richter, Beamte, Diplomaten und Offiziere. Arabisch ist einer der offiziellen Sprachen des Staates Israel, und die arabischen Bürger genießen rechtliche Gleichberechtigung. Von der Wehrpflicht sind sie ausgenommen, allerdings dürfen sie freiwillig in der Armee dienen.

Festzuhalten ist also, daß es Palästinensern beim angeblichen Erzfeind Israel mit Abstand am besten ergeht.

  • Der Zusammenhang zur Pogromnacht

Was ist nun der Zusammenhang der aktuellen Lage der Palästinenser zur Pogromnacht?

Genau: Gar keiner. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen brennenden Synagogen in München, Berlin und Wien 1938 einerseits und dem Wahlergebnis im Gaza-Streifen 2006 andererseits. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der systematischen Ausgrenzung der Juden im NS-Staat und der Palästinenserpolitik des jordanischen Königshauses oder der syrischen Diktatur.

Genausogut hätte Herr Grosser also auf das Leid der Tamilen, der Tibeter oder der Kurden hinweisen können; alles Gruppen, denen es schlechter geht als sie es verdienen. Hat er aber nicht. Wieso nicht? Weil der Hang zum Reflex einfach zu stark ist.

Und wieso kommt der Hinweis auf das Leid der Palästinenser am 9. November, dem Gedenktag für die ausgegrenzten, verfolgten und schließlich ermordeten Juden? Warum nicht am 3. Oktober, dem Nationalfeiertag, oder am Volkstrauertag, oder zu Ostern? Weil dann die mediale Aufmerksamkeit nicht garantiert ist.

  • Vielleicht doch ein geschichtlicher Zusammenhang?

Wenn auch kein aktueller Zusammenhang erkennbar ist, so läßt sich doch ein (überraschender) geschichtlicher Zusammenhang herstellen. Man muß nur Fragen, wie die Vorfahren der Beteiligten des jetzigen Israel-Palästina-Konflikts die Zeit von 1933 bis 1945 verbrachten:

Das Schicksal der Juden als der späteren Gründer des Staates Israel ist bekannt und endete für einen Großteil von ihnen tödlich und für die Überlebenden mit der Flucht aus Europa.

Die Deutschen waren schon immer Unterstützer der palästinensischen Sache. Oder war es umgekehrt?

Was die Palästinenser so trieben, während die Nazis ganz Europa judenfrei machen wollten, ist weit weniger bekannt: Der Großmufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini bot den Nazis bereits 1933 – wenige Wochen nachdem Hitler an die Macht gekommen war – die Unterstützung der Palästinenser an. Das NS-Regime war zunächst nicht sonderlich interessiert, aber der Großmufti gab nicht auf und insistierte regelmäßig auf eine palästinensisch-arische Zusammearbeit gegen die Juden. Ab 1941 residierte er auf Einladung Hitlers in Berlin, von wo aus er die Nazi-Propaganda in der arabischen Welt unterstützte, unter anderem mit folgendem Aufruf: „Ich erkläre einen heiligen Krieg, meine Brüder im Islam! Tötet die Juden! Tötet sie alle!“ Der Palästinenserführer drängte gegenüber Hitler, Ribbentrop, Himmler und Eichmann auf die vollständige Ausrottung der Juden. Unter anderem setzte er sich 1943 persönlich gegen die Freilassung jüdischer Kinder im Austausch gegen deutsche Kriegsgefangene ein.

Auch nach der deutschen Niederlage endete diese unheilvolle Allianz nicht: Neben Südamerika waren die arabischen Staaten, insbesondere Ägypten und Syrien, beliebte Zufluchtsorte von ehemaligen Nazigrößen. Ruhestand gab es allerdings nocht nicht, denn ihre tatkräftige Hilfe konnten sie weiterhin entsprechend ihrer Ideologie einsetzen, indem sie den arabischen Staaten bei der Kriegsführung gegen Israel halfen. Es muß den Nazis wohl doch geschmerzt haben, daß einige Juden überlebt hatten.

Der spätere Palästinenerführer Jassir Arafat nannte al-Husseini “unseren Helden”.

Wenn schon eine Verbindung zwischen der NS-Zeit und dem jetzigen Nahen Osten hergestellt wird, dann bitte mit diesen Tatsachen.Vielleicht dürfen wir das zum 9. November 2011 hören? Auf die Reaktionen hierauf wäre ich gespannt.

About Andreas Moser

Travelling the world and writing about it. I have degrees in law and philosophy, but I'd much rather be a journalist, a spy or a hobo.
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70 Responses to Die Pogromnacht und das Leid der Palästinenser

  1. Du machst ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, Andreas. Sehr wenig bekannt ist heute der Verbindungen zwischen Teilen der arabischen Welt und den Nazis. Während einige Fernsehsendungen erwähnt habe, wie Saddam Hussein seine Baath-Partei nach dem Vorbild der NSDAP, wissen nur wenige Menschen, dass die Nazis ständig umworben verschiedenen arabischen Beamten und Regierungen. Hätte die britische gegen Rommel bei El Alamein zu stoppen, würde das deutsche Heer in einer arabischen Welt, die wenig Widerstand gezeigt hätte bestenfalls gerollt haben und würde offen unterstützt haben die Nazis im schlimmsten Fall. Wie anders wäre die Welt, wenn die Nazis im Nahen Osten Ölversorgung gesichert hatte? Ich bin sehr froh, dass wir nie herausfinden.

    • Thanks, John!
      Sorry that I don’t have this piece in English yet. Maybe I’ll get to it one day.

      • Das is nicht ein problem, Andreas. I picked up some German during my WW2 studies, a little more during my re-enacting days, and for the rest, well, I hate to give them the free advertising, but there is always Google….

  2. Pingback: Israelische Geschichtspolitik | MondoPrinte

  3. Amalya says:

    ja wie John schon sagt es ist schade dass nicht jeder aufgeklärt ist über diese Machenschaften ……und vor allen Dingen wer zu wem Kontakt suchte… :-( aber auch so freut es Mich generell über diesen Weg zu erfahren dass es Dir gut geht, und wie eh und jeh in Guter Mission :-)

  4. Michael C says:

    Andreas, what’s your position on the ‘Jewish Minority’ – that within Judaism, or the concept of Israel, factions work to subdue their own. It all makes sense to me. Why wouldn’t the Arab League (Egypt, Saudi) principal nations stop all this. Same principle in my opinion. The minorities are set up. I have always desperately tried to understand the conflict, having lived in Germany, of the sensitivity of soul and misdirection of mind. I have learnt that no group is without this schism within its own. That makes sense to me. In that Germany, therefore, is and never was any different to anyone: least of all Israel.

  5. Michael C says:

    I will stand up and say, therefore, that without criticism Israel will destroy our civilisation. It is a trap to avoid criticising Israel under anti-Semitic sentiments; or the argument over the validity of their State. It’s valid, it exists. Without exposing the hidden workings of both the State of Israel (particularly in the US) AND The Arab League we are doomed. I, for one, would like it taught in schools. It is the only thing that makes sense of what you talk about in your article. It’s not mystical, or religious- it’s simple: power, money, elite. Same old, same old. I am against right wing thinking but I believe countries like Germany should be applauded for the quality of their philosophy and the lies of the past be exposed for what they were. This is not Denial.
    It is denial not to investigate the links between the US and Mossad: Bush and NS. They are still relevant.

    • You make an excellent point, Michael, but as long as the Israeli Jews hold onto the Holocaust as uniquely theirs, criticism of Israel will always be labeled as anti-Semitic. Until you can disconnect the Jewish power blocs from the governments of Europe and the U.S., there will never be an honest debate about the situation in the Middle East and how to bring peace. It is a similar situation to any debate about the so-called “African American” situation. Many in the black community wield the shame of slavery as a universal defense for any criticism. The problem is, most “African Americans” are more than 6 generations removed from the African slave trade, and have not suffered at all because of it. But as long as they can fall back on the slavery issue, there will be no debate on any of the myriad problems in black-white relations, just as there will be no debate about Israel until they drop the “Holocaust victim” defense.

  6. Michael C says:

    So a black President is irrelevant, he is a President. The information to decode the events of the last 300 years is beyond the consumer base, actually it is desired. It’s a strange paradox that the comfort provided by these misnomers is the major causal risk in annihilation. I guess there is a problem with the psyche, you’ll have to remind me who said that mankind seeks its own doom. It’s Faust isn’t it? Run to the hills!!?

    • A beautiful example of the “variable heritage” syndrome came from my beloved hometown of Chicago. They elected Harold Washington, the first black mayor in Chicago history. His interplay with the Chicago city council was a tragic comedy – or a comedic tragedy. When the Mayor got his way, it was “another triumph of everyone working together for the betterment of the city”. It wasn’t a triumph of over-coming racism, or of blacks and whites working together, it was just everybody getting behind one idea. If the Mayor did NOT get his way, well, the whole city council was “racist”, and the white leader of the council was “trying to keep the blacks down”. Never mind the council leader had overseen a number of low-income housing expansion bills, never mind the council itself was about 47%-48% black, anybody who didn’t agree with the mayor was “racist”. Sure, Chicago has a (well-earned) reputation for dirty politics, but this was hypocrisy at its’ most blatant!

  7. Pingback: Verbrochenes · Guido und Alfred oder Das Leiden in Gaza

  8. fidelche says:

    Gerne gelesen und volle Zustimmung. Zum “Mufti von Jerusalem” noch ein paar Literaturtipps:

    Matthias Küntzel – Djihad und Judenhaß
    Klaus Gensicke – Der Mufti von Jerusalem und die Nationalsozialisten
    K.M Mallmann/Martin Cüppers – Halbmond und Hakenkreuz

  9. LM says:

    Während es Sinn macht die Geschichte zu kennen und aus der Geschichte zu lernen, man muss genauso verstehen, dass man die Geschichte unterteilen muss. Man kann nicht auf einer kurzen Zeitspanne unserer Geschichte allgemein geltenden Aussagen treffen, die auf eine ganze Gesellschaft projeziert werden, und gar auf die Zukunft.

    Ich denke, dass man die Vergangenheit (Geschichte) auch vor dem zweiten Weltkrieg lernen sollte. Und zwar in Detail. Und auch wie der Staat Israel aufgerufen wurde, etc. Es ist immer gut alle Seiten zu kennen und alle möglichen Informationsquellen zu verwenden, damit man sich dann eine gleichgewichtige Meinung bildet.

    Wenn man über das heutige Israel spricht, oder wie das Leben in den besetzten Gebiete so vor sich geht, würde ich jeden Blogger vorschlagen beide Regionen persönlich zu bereisen. Und zwar intensiv. Es ist sehr wichtig diese Erfahrung zu machen, damit man klar die feine Unterschiede erkennt.

    Verallgemeinerung ist das Schlimmste, was man machen kann. Und es ist leicht in einer warmen Wohnung auf die Sofa zu liegen und sich eine Meinung zu bilden basierend auf die Mass-Media.

    Nach langem Studium der Situation dort, kann ich meine persönliche Meinung äußern, dass die israelische Regierung zwar Frieden will, aber kein Land den Palästinenser geben möchte. Manchmal neige ich zu glauben, dass die israelische Regierung sogar interessiert daran ist, dass diese Situation andauert. Viele Israelis jedoch habe eine viel gesündere Haltung und würde lieber gestern als heute das Land teilen.
    Auf die anderen Seite, finde ich, dass die palästinensische Regierung (das klingt so formell) zu sehr von den anderen arabischen Staaten beeinflusst ist und kaum ihre “eigene” Meinung vertritt, wenn überhaupt. Und das alles geht auf die kosten der Palänstinenser, denen es gar nicht so toll geht. Man könnte sagen, dass sie sich an dieser menschenunwürdigen Zustände gewöhnt haben, aber das ist hart auf lange Sicht durchzustehen. Also verwendet die Hamas Regierung diese Situation um die Gemüter angeheizt zu halten. Ist ja auch nicht schwer, wenn dann die israelische Armee einmarschiert und völlig sinnlos um sich ballert. Womöglich werden diese Taten in den nächsten 50 Jahren vor einem Gericht kommen, denn man kann auf eine Seite nicht vom Hollocaust ständig reden und Geld einkassieren oder weltweit Unterstützung anfordern, dann aber selber so viele Menschen umbringen.

    • willow says:

      “Ist ja auch nicht schwer, wenn dann die israelische Armee einmarschiert und völlig sinnlos um sich ballert. Womöglich werden diese Taten in den nächsten 50 Jahren vor einem Gericht kommen, denn man kann auf eine Seite nicht vom Hollocaust ständig reden und Geld einkassieren oder weltweit Unterstützung anfordern, dann aber selber so viele Menschen umbringen.”

      Nö? Israel muß sich also von der Hamas weiter mit Raketen beschießen lassen, ohne Gegenwehr? Im Übrigen zeigen die inzwischen auch offiziell (also durch Hamas selbst!) anerkannten Opferzahlen, daß “Israel” eben nicht einfach rumgeballert, sondern sehr gezielt die Kampfhandlungen auf Hamaskämpfer beschränkt hat – oder kannst du auch nur einen bewaffneten Konflikt mit einem geringeren Prozentsatz ziviler Opfer nennen? Vermutlich nicht, aber hauptsache der Jude iss böse…

      • yael1 says:

        Juden und Geld, Willow sind doch eine besondere Metapher nicht nur der “alten” Antisemiten, ebenso dass wir die Shoa für unsere Zwecke benutzen.
        „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“

        “Das wiederum ruft erneute Aggressionen gegen die Juden hervor, insbesondere dann, wenn Juden gar noch explizit die Erinnerung an Auschwitz einfordern. Es erscheint paradox, aber die vollzogene Vernichtung der Juden wird in Deutschland zu einer neuen Quelle einer neuen Form von Antisemitismus, dem sog. sekundären Antisemitismus.
        Insbesondere die Schlussstrichforderung wird aggressiv gegen die Juden gewendet. Jedwedes Erinnern an Auschwitz wird gedeutet als Ausdruck jüdischer Geldforderungen und jüdischer Rachsucht, die sich an den armen Deutschen austobe. Die Juden werden zu böswilligen Erpressern und Angreifern, die armen Deutschen von heute zu angegriffenen Opfern, die unter ungerechtfertigten Anschuldigungen von Juden leiden oder von diesen gar zu ständigen Wiedergutmachungszahlungen erpresst werden.

        http://d-a-s-h.org/dossier/07/06_sekundaererantisemitismus.html

        Dazu kann man nur noch gratulieren.

      • yael1 says:

        Noch eine ganz besonders periden Antisemitismusvariante:

        “dann aber selber so viele Menschen umbringen.”

        Eine Arbeits-Definition von Antisemitismus
        nach der European Union Agency for Fundamental Rights

        Beispiele, wie sich Anti-Semitismus zum Staat Israel manifestiert in einem umfassenden Kontext:

        Der Vergleich der heutigen Politik Israels mit der Politik der Nazis.

        Leider habe ich diese Dinge vorher nicht gelesen, denn ansonsten hätte ich mich mit diesem offenen Antisemitismus nicht mal im entferntesten abgegeben. Was für ein Hanefán!

      • LM says:

        willow: Das Problem heutzutage ist, dass die Qualität der Berichte in den Medien nicht mehr zu vertrauen ist. Das kommt auch davon, dass viele Journalisten nicht mehr genau vor Ort gehen, oder nicht mehr gehen dürfen. Also bleibt den Medien nur die Aussagen der beiden involvierten Parteien zu betrachten und etwas daraus zu erschaffen.
        Denken Sie dass die IDF wirklich eigene Soldaten einfach so für schuldig finden wird, oder dass Hamas seine kriegerischen Soldaten für schuldig erklären wird? Ich glaube das nicht.
        Also wie wird es dann berichtet?

        Ich habe NIEMALS gesagt, dass Israel sich NICHT verteidigen sollte. Im Gegenteil, ich bin dafür, dass Gerechtigkeit herrscht, und wenn Israelis angegriffen werden, dann die IDF zurückschlagen soll.

        Doch das Problem ist nicht auf die militärische Ebene, sondern auf die politische Ebene.

        Und der Druck auf Israel wird immer und immer größer, weil es nicht mehr akzeptiert wird, dass man ständig von Frieden spricht, etc. aber nicht in der Lage ist zu einem Einverständnis zu kommen.

        Die Anforderungen sind recht klar gestellt. Ich verstehe nicht, wieso die israelische Regierung nicht einfach das verdammte Land abgibt (sich also zurückzieht aus den besetzten Gebiete). Die ganze Welt hört und schaut zu.

        USA, Deutschland, UK, und viele weitere Länder garantieren Israels Sicherheit und werden es auch weiterhin tun. Sollten die Araber nach der Rückgabe des Landes WIEDER kommen und mit weitere Intifadas drohen, dann wird Israel das Einverständnis aller Länder haben sehr entschieden dagegen zu gehen. Dann wird es auch keinen Hin und Her geben, wegen Unrichtigkeit des Vorgehens, ob die benutzte Waffen erlaubt waren oder nicht, etc.

        Die Mehrheit der Israelis wollen einfach ihr Leben geniessen. Es gibt aber sehr extreme Kräfte in Israel, die jedoch gegen eine Vereinbarung sind. Diese Kräfte haben auch Rabin aus dem Weg geräumt. Und leider haben diese Kräfte viel zu viel Macht. Und niemand kann dort eingreifen, sondern NUR die Israelis selber. Es gibt mittlerweile mehr und mehr Gleichgewicht, aber keine baldige Aussicht auf Erfolg. Vielleicht in 10 Jahren.

        Doch so lange wird es international nicht Zeit geben, um auf eine “sanfte” Art und Weise von innen die Dinge gerade zu stellen.

        Verstehen Sie jetzt, was ich meine ?

  10. John Erickson says:

    (Bitte vergib mir meine schlechte Übersetzung.)
    LM- Ein großer Teil des Problems zwischen der israelischen Regierung und den Palästinensern ist Geld. Die USA gibt Millionen und Abermillionen von Dollar, um Israel jedes Jahr, trotz guter Standard Israels zu leben. Die arabischen Staaten den Palästinensern Millionen Dollar an amerikanische Verhältnis zu begegnen. Amerika nutzt Israel als eine freundliche Basis, um Druck auf die arabischen Staaten zu halten. Die arabischen Staaten wiederum schieben die palästinensische Sache zu Balance Israels und Amerikas Macht in der Region zu begegnen. Die Situation in Schuld verstrickt ist – der Westen fühlt sich schuldig, was mit Juden während des Holocaust, fühlen sich die arabischen Staaten schuldig, dass sie nicht speichern kann ihre palästinensischen Verbündeten ohne Krieg. Die Juden und die Palästinenser keinen Frieden finden, wenn sie zusammen zu bringen zu halten Vergangenheit Verletzungen sie erlitten haben. Das Wissen um die Vergangenheit ist wichtig, um beide Völker Gefühle und Bindungen an das Land zu verstehen, aber alle Konzepte der Rache müssen vergessen, bevor es Frieden geben kann. Andernfalls können Israelis und Palästinenser immer als Opfer von ihren Freunden und blutrünstigen Mörder von ihren Feinden gemalt werden.

    • LM says:

      John: I liked your point of view and how you see the situation in the Middle East. Not sure if you live in the US, I do. US is not really using Israel to put pressure on the Arab countries. Israel has its own agenda. I would rather say, that Israel successfully influences the US government to get the financial benefits/help, and weapons for free.
      The majority of the Americans want those billions of dollars rather to be used for their own education system, health care system, etc. instead of giving them to Israel. And there have been studies run about this issue.

      • John Erickson says:

        LM- I’m Chicago born and raised, (hopefully) temporary financially exiled to SE Ohio. I will give you that the US doesn’t officially declare its’ use of Israel – it’s more along the lines of granting Israel so much funding, that Israel can afford expensive weapons systems to be militarily superior to its’ Arab neighbors, thus presenting a closer target for both overt military and covert political pressures from the Arab states (and pulling it somewhat away from us). If the US were TRULY neutral, we would cut Israel’s funding, if not eliminate it all together. Unfortunately, the Israeli lobby here in the States commands so much attention and campaign funding, it would be tantamount to political suicide for any politician to even hint at cutting Israeli aid. And sadly enough, part of that influence goes back to our discussion above – the willingness for our politicians to accept guilt for permitting the Holocaust to happen. If the US and Europe could get over that self-inflicted guilt, we could handle the Middle East better. (There would still be huge problems, compliments of European colonisation, but that’s another topic for another time! :D).

      • LM says:

        John: Happy Thanksgiving ! I’ll be in Ohio tomorrow as well.

  11. yael1 says:

    “Nach langem Studium der Situation dort, kann ich meine persönliche Meinung äußern, dass die israelische Regierung zwar Frieden will, aber kein Land den Palästinenser geben möchte.”

    Dem widerspricht aber einiges, oder war der Rückzug aus Gaza kein Gegenbeweis für Ihre These? Die Frage ist, kann man Land zurückgeben, wenn man mit Terror und Raketen dafür belohnt wird? Das würde kein Land der Welt riskieren. Von Israel wird das aber immer verlangt. Dieser dauernde Doppelstandard ist das Verlogene an der Sache.

    • LM says:

      Yael: Ich glaube nicht, dass meine Aussage widersprechend ist. Sharons Rückzug aus Gaza hatte nichts mit gutem Wille zu tun. Es ist eine pragmatische Entscheidung gewesen, und eine gute Inszenierung für die weltweite Bühne, dass die israelische Regierung den Palästinenser das Land zurück geben will. Wobei der Rückzug aus Gaza nicht das Land an die Palästinenser zurückgegeben hat, sondern nur der Rückzug von IDF bedeutet hat. Das und nichts anderes. Die paar Dörfer, die von jüdischen Aktivisten bewohnt waren, ist nicht die Rede Wert, wenn man die Millionen von Palästinenser, die in Gaza leben, in diese Gleichung miteinrechnet.

      “Das würde kein Land der Welt riskieren. Von Israel wird das aber immer verlangt.”
      Von Israel wird nicht mehr verlangt als das, was Israel selber von anderen Länder verlangt. Israel hat einen sehr hohen Maßstab für die ganze Welt erfordert und initiiert, was das soziale Verhalten und Verantwortung gegenüber Minderheiten betrifft. Die Welt hat zugehört, gelernt und das implementiert. Hut ab. Aber Israel muss die gleichen Standarde auch sich gegenüber akzeptieren.

      Als eine Minderheit in einem fremden Land (Diaspora) zu leben kann manchmal sehr herausfordernd sein, und man kann viel darüber lesen, was die Juden so alles erlebt haben. Doch wenn man als Nation einen Staat (Israel) ausruft, dann kommen auf einen ganz andere Herausforderungen und Verantwortungen, die man vorher nicht gekannt hat.

      Ich glaube, dass Israel noch viel zu lernen hat (als Staat) und sich lieber einiges von anderen Länder sagen lassen soll, bevor es zu viele Fehler macht und … untergeht. Vielleicht sollte sich die israelische Regierung überlegen, ob sie nicht etwas falsch machen. Denn, wenn man zurück in die Geschichte blickt, wurde der Staat Israel einige male ausgerufen, hat jedoch nicht zu lange gehalten. Vielleicht lernt man es besser dieses mal, ohne dann die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben.

      Übrigens Sharon hat mit dem Rückzug aus Gaza zeigen wollen, dass Israel sich auch an den Regeln hält. Dieser taktischer Zug wurde dann super medialisiert, wie immer, und sollte dabei vom Wohnungsbau im Westbank ablenken. Nun, Jahre später, kommt das wie ein Bumerang zurück.

      • Zahal says:

        Denn, wenn man zurück in die Geschichte blickt, wurde der Staat Israel einige male ausgerufen, hat jedoch nicht zu lange gehalten.

        Ohhhh, dann klären Sie uns mal auf, wann wurde der Staat Israel denn noch weitere Male ausgerufen?

        Ich glaube, dass Israel noch viel zu lernen hat (als Staat) und sich lieber einiges von anderen Länder sagen lassen soll, bevor es zu viele Fehler macht und … untergeht.

        Nix anderes machen die Staaten seit langem und egal unter welcher Regierung, ich würde eher sagen, Europa und besonders die BRD sollten erst einmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor sie sich erdreisten, über andere zu befinden. Gibt genug zu kehren.

        Israel hat einen sehr hohen Maßstab für die ganze Welt erfordert und initiiert, was das soziale Verhalten und Verantwortung gegenüber Minderheiten betrifft. Die Welt hat zugehört, gelernt und das implementiert.

        Was Sie nicht sagen, immer wieder staune ich über diese hohe Moralität und den erhobenen Lehrerfinger, soll Israel doch endlich mal von Deutschland lernen, nicht wahr?

      • LM says:

        Zahal: “Ohhhh, dann klären Sie uns mal auf, wann wurde der Staat Israel denn noch weitere Male ausgerufen?”

        UNS? Welche uns? Sitzen Sie zu fünft vor dem Rechner und basteln an dem Text herum?

        Aber zurück zu Ihre Frage zu kommen, mit dem Staat Israel meinte ich die zwei male als der Tempel aufgebaut wurde. Zwar ein anderes Staat, aber immerhin, das Land was “Israel” sich schon immer gewünscht hat.

        “Nix anderes machen die Staaten seit langem und egal unter welcher Regierung, ich würde eher sagen, Europa und besonders die BRD sollten erst einmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor sie sich erdreisten, über andere zu befinden. Gibt genug zu kehren.”

        Ich denke, dass wenn es ums Kehren geht, dass steht Israel bis zum Hals im Dreck. Und wenn Sie Details haben wollen (von denen Sie sich vielleicht als Blinder hinstellen), dann gebe ich sie Ihnen.

        Was Israel von Deutschland lernen könnte ist vor allem Pragmatismus in der Politik. Während Zuhause als privater Mensch und zwischen Freunde man emontional aggieren kann, darf man sich das als Regierung nicht leisten. Und das meine ich nicht als Moralapostel. Das hat mit Moral nichts zu tun, sondern mit Erfolg in der Politk und der Frieden für die Israelis. Wenn es so weitergeht mit den Kriegen, wird der Ausgang nicht schön sein. Aber für Theoretiker wie Sie ist das immer die beste Möglichkeit.

  12. yael1 says:

    Meine Frage wurde damit aber nicht beantwortet.
    Die Frage ist, kann man Land zurückgeben, wenn man mit Terror und Raketen dafür belohnt wird? Noch einmal: Kein Land der Welt würde unter diesen Voraussetzungen Land abgeben.

    Sie schießen sich auch zu sehr auf Israel ein und unterstellen dessen Handlung seien nur taktische Manöver, aber für den Frieden gehören mindestens zwei Parteien. Ihr einseitiger Blick ist sehr gefährlich. Im Übrigen finde ich, Deutsche sollten sich sehr zurückhalten, bevor sie anderen, geraden Juden, Vorschriften machen. Ihre negativen Blick auf Israel sehe ich nicht als Basis für eine Diskussion. Scheinbar kann Israel machen, was es will, entweder es wird ihnen unterstellt, sie wollten keinen Frieden oder sie machen alles aus taktischen Gründen. Leider kenne ich das zur Genüge von Deutschen.

    Tschüss.

    • LM says:

      Yael: Erstens sollen wir hier etwas klarstellen, ich wünschte Israel wäre nicht einen Polizeistaat und hätte nicht diese korrupte Regierung, die zusammen mit ihren Freunden aus der USA, nichts als Feiglinge, diese Situation erschaffen haben. Hätte in Israel Frieden und Demokratie geherrscht, wäre ich ja nach Israel gezogen (Aliyah), bevor ich nach USA kam.
      Ich bin von Israel schwer enttäuscht worden. Israel von heute, ist nicht das, was die Gründer des Staates schwer erarbeitet haben. Und viele, viele Israelis verlassen das Land mit schweren Herzen. So viel dazu.
      Aber um eine klare Antwort zu Ihrer Aussage zu geben, muss man diese auch richtig analysieren. Sie fragten: “… kann man Land zurückgeben, wenn man mit Terror und Raketen dafür belohnt wird?”. Nun, das ist Aussage, die zwei völlig verschiedene Teile beinhaltet. Erstens geht es um die Landrückgabe, und zweitens geht es um den Terror und Raketen. Das eine hat mit der andere DIREKT nichts zu tun. Israel ist an internationalen Regeln gebunden und kann nicht tun und lassen was es will. Das ist ganz klar. Ich habe schon in meine vorherige Antworten gesagt, dass wenn man einen Staat haben will (anstatt nur eine Minderheit zu bleiben), dann muss man eben ganz anders international aggieren und es kommen auf einen ganz andere Anforderungen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Israel es schwer hat ein Staat zu sein. Noam Chomsky hat auch einige Bücher über solche Staaten geschrieben (einen davon “Failed States”).
      Also die Landrückgabe sollte abgekoppelt vom “Terror und Raketen” betrachtet werden.
      Nun, sehen wir uns genauer die Aussage “Terror und Raketen”. Seitdem Israel seinen Zaun/Mauer aufgebaut hat, gibt es keine Terroranschläge im Landes Inneren. Und die Raketen, die aus Gaza gefeuert werden sind lahm. Wieviel Schaden haben die Raketen angerichtet??? Im Verlaufe von – ich habe die genaue Zahl jetzt nicht im Kopf – viele Jahren sind 12 Raketen eingeschlagen. Aber man muss auch wissen, dass diese Raketen sehr rudimentär sind, haben keine Sprengköpfe.
      Also wenn man Landrückgabe mit Terror und Raketen in einem Satz vermischt, dann denkt man falsch. Man muss diese zwei Bereiche abgekoppelt betrachten.

      Übrigens ist mein Blick nicht einseitig, sondern realistisch. Wovor haben Sie den Angst? Umso mehr sich Israel der internationalen Regeln unterwirft, desto besser wird das Land akzeptiert. Lassen Sie uns mal Klartext reden. Wenn USA nicht mehr die schützende Hand (gewollt oder ungewollt) über Israel halten kann, und Israel weitermacht wie bisher, wird es eine Katastrophe geben. Und diese sollte man nicht anderer Staaten in die Schuhe schieben, sondern sich selber. Wieso sollte man nicht schon jetzt realistisch denken und Frieden und wunderbare Jahre den Israelis geben.

      Ausserdem kenne ich keinen Land in Europa, dass mehr für Israel getan hat als Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Die Deutschen haben viel gelernt (durch Pragmatismus) und sind immer an Israels Seite gestanden. Deshalb finde ich die Aussage “Im Übrigen finde ich, Deutsche sollten sich sehr zurückhalten, bevor sie anderen, geraden Juden, Vorschriften machen.” völlig arrogant und fehl am Platz. So langsam bekomme ich das Gefühl, dass Sie gerne der Gruppe gehören wollen, wo man mit Antisemitismus oder Antizionismus gegen alles werfen, was einem nicht passt.
      Diese Gruppen sollten mal aufwachen, selber lernen alles pragmatischer zu betrachten und aufhören zu heulen. Die Welt ändern sich, und zwar schnell. Wenn die nicht mithalten können, dann ist das aufgrund der eigenen Schwächen. Man kann doch nicht ständig die Schuld anderer in die Schuhe schieben.

      • willow says:

        Israel ein Polizeistaat? Eine korrupte Regierung!?

        Israel wird von einer großen Koalition regiert, die Arbeitspartei sitzt am Kabinettstisch, stellt Minister – schon mal gehört?

        “Also die Landrückgabe sollte abgekoppelt vom “Terror und Raketen” betrachtet werden.”

        Schon klar, Israel sollte seine Kriegsgener nicht nur mit Lebensmitteln und Waffen versorgen, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, aus dem Gebiet der Westbank heraus Israel effektiver beschießen und angreifen zu können… schon klar. Würden sie ja auch so machen, mit Leuten, die vorhaben sie umzubringen…

        “Aber man muss auch wissen, dass diese Raketen sehr rudimentär sind, haben keine Sprengköpfe.”

        Verwenden sie einfach mal Google und suchen sie nach “grad rocket” – wenn sie das als Spielzeug ansehen oder Feuerwerk, dann sollten sie es wohl wirklich mal mit professioneller Hilfe versuchen!

      • Zahal says:

        Erstens sollen wir hier etwas klarstellen, ich wünschte Israel wäre nicht einen Polizeistaat und hätte nicht diese korrupte Regierung, die zusammen mit ihren Freunden aus der USA, nichts als Feiglinge, diese Situation erschaffen haben. Hätte in Israel Frieden und Demokratie geherrscht, wäre ich ja nach Israel gezogen (Aliyah), bevor ich nach USA kam.

        In Israel hat es seit der Gründung keinen Frieden gegeben und das liegt an den Anrainerstatten und nicht an Israel. Sie wären nach Israel gezogen? Nun gut, daß Sie es nicht sind, eine fünfte Kolonne gibt es dort nämlich schon, die den Staat mehr als schädigen. kacha, kacha :-) Achschaw, Nafal li ha-Assimon. Ich fühle mich dort sicherer als hier in Deutschland, wo man noch nicht einmal seinen Davidstern offen tragen darf, von einer Kippa ganz zu schweigen.

        Und viele, viele Israelis verlassen das Land mit schweren Herzen. So viel dazu.

        Bis heute ist der Zuzug weitaus höher als die Abwanderung, und wenn sie Typen wie Langer meinen, um denen ist es nicht schade, leider bekommen diese Menschen aber gerade in Deutschland ein großes Publikum, sollte schon zu denken geben oder?

        Noam Chomsky hat auch einige Bücher über solche Staaten geschrieben (einen davon “Failed States”).
        Also die Landrückgabe sollte abgekoppelt vom “Terror und Raketen” betrachtet werden.

        Ach ja, ausgerechnet Comsky wird hier als “Alibijude” herangezogen, warum hat es denn mit dem Sinai geklappt und warum klappt es nicht bei Gaza? Übrigens war ich damals in Israel und habe gesehen, was mit der intakten Infrastruktur geschehen ist, als erstens wurden die Synagogen angezündet, dann haben die Palaraber in die Brunnen geschissen und uriniert, die Gewächshäuser geschliffen, die Felder verwüstet, auf Spielzeug gepinkelt und gespuckt.

        Ausserdem zurückgeben an WEN, wie hiess der Staat, dem man dieses Land zurückgeben könnte. Mir scheint, SIE haben keinerlei Ahnung von Israel und bedienen hier alles Klischeès der linken Journaille, Liebermann wollte Gaza an die EU abgeben, aber davon wollen sie dann nichts wissen, sie haben Ägypten gebeten, es wieder zurückzunehmen, aber die wollen den Ableger der Muslimbruderschaft auch nicht als Staat im Staat, für Israel sind diese Gebiete nichts als in Klotz am Bein.

      • LM says:

        Willow: Ob Israel von einer großen Koalition regiert wird, hat nichts zu sagen, ob die es in der Wirklichkeit einen Polizeistaat ist oder nicht. Ich habe ja nicht gesagt, dass es eine Diktatur ist. Haben Sie schon mal an diesen Unterschied gedacht?

        Und die Regierung in Israel ist korrupt, durch die eigens erbaute finanzielle Unterstützung aus den USA. Wenn das amerikanische Geld nicht mehr so einfliessen würde, dann würde sich die israelische Regierung mehr Gedanken machen bevor sie manchmal so unüberlegt handelt.

      • LM says:

        Zahal: “In Israel hat es seit der Gründung keinen Frieden gegeben und das liegt an den Anrainerstatten und nicht an Israel. Sie wären nach Israel gezogen? Nun gut, daß Sie es nicht sind, eine fünfte Kolonne gibt es dort nämlich schon, die den Staat mehr als schädigen.”

        Damit bestätigen Sie mir diese grundfalsche Haltung. Sie sind einfach nicht bereit andere Meinungen zu akzeptieren. Und was würde Israel NICHT schaden. Mehr extrem denkende Soldaten, die bereit sind blind dorthin zu marschieren, wo sie von fettleibige Generäle hingeschickt werden?

        Junge und devote Soldaten sind so in Lebanon in 2006 umgekommen. Und wofür? Für nichts. Für eine dumme Entscheidung seitens einiger dummen Politiker. Wie stehen Sie denn dazu?

        “Ich fühle mich dort sicherer als hier in Deutschland”

        Sie wissen aber, dass Sie frei sind zu gehen, wohin Sie sich besser und sicherer fühlen. Was hält Sie überhaupt in Deutschland zurück? Kann es sein, dass Sie in Israel viel schlechter verdienen würden, wenn überhaupt?

        “wo man noch nicht einmal seinen Davidstern offen tragen darf, von einer Kippa ganz zu schweigen.”

        Hören Sie einfach auf zu jammern. Sie sind frei alles zu tragen was Sie wollen in Deutschland.

        Oder … warten Sie mal. Erwarten Sie etwas, dass Sie gerade aufgrund einer Kippa, Sie dann auf der Strasse von einer vorbeigehenden Person zu Kaffee eingeladen werden? Was erwarten Sie sich davon?

        “Bis heute ist der Zuzug weitaus höher als die Abwanderung, und wenn sie Typen wie Langer meinen, um denen ist es nicht schade, leider bekommen diese Menschen aber gerade in Deutschland ein großes Publikum, sollte schon zu denken geben oder?”

        Das sieht aber hier in den USA nicht so aus. Es ist voll von Israelis hier. Upps, ich habe vielleicht nicht verstanden, was für eine Zuwanderung gemeint war … meinen Sie russische Juden oder die aus Eritrea? Tja, mit denen wird Israel nicht viel anfangen können. Vielleicht die Negev-Wüste besiedeln. Denn von Demokratie und pragmatische Politik verstehen die nicht viel.

        Achso, stimmt … die russische Juden haben auch ihre eigene Schweineschlachthöfe in Israel. Ist das nicht toll? Das ist doch super kulturell.

        “Ach ja, ausgerechnet Comsky wird hier als “Alibijude” herangezogen,…”

        Alibijude? Was soll diese rassistische Unterteilung? Ich glaube Sie haben ein Selbstachtungsproblem. Chomsky ist einfach nur EIN Beispiel. Es gibt viele gebildete Juden in den USA, England, etc. die sich gegen die Situation in Israel stellen. Akzeptieren Sie einfach diese Tatsache.

        “… warum hat es denn mit dem Sinai geklappt und warum klappt es nicht bei Gaza?”

        Ganz einfach, weil Israel es gewollt hat. ;-)

        “Ausserdem zurückgeben an WEN, wie hiess der Staat, dem man dieses Land zurückgeben könnte.”

        Ha ha ha … Sie sind sehr lustig. Tja, jenes Land wird daraus entstehen, wenn man sich zurückzieht.

        “Mir scheint, SIE haben keinerlei Ahnung von Israel und bedienen hier alles Klischeès der linken Journaille,”

        Sind Sie damit ein Rechter? Auweja, dann müssen Sie sich wie ein Superman fühlen. Haben Sie auch John Wayne’s Gang vor dem Spiegel geübt? Das sieht super cool aus.

        “Liebermann wollte Gaza an die EU abgeben”

        Na super, wer ist Liebermann? Und seitwann kann er über Gaza bestimmen? Sie wissen ja, es leben dort über eine Million Menschen. Wären die damit auch an die EU verkauft?

        Das muss doch super aufregend sein, wenn man glaubt so viel Macht zu haben. Ich will mir einfach nur vorstellen, wie es wäre, wenn ich die Macht hätte meine Nachbarn zu verkaufen.

        “, aber davon wollen sie dann nichts wissen, sie haben Ägypten gebeten, es wieder zurückzunehmen, aber die wollen den Ableger der Muslimbruderschaft auch nicht als Staat im Staat, für Israel sind diese Gebiete nichts als in Klotz am Bein.”

        Und Sie glauben diese Propaganda in den Zeitungen? Wo haben Sie denn das gelesen?

        Und wieso baut Israel nicht einen Zaun um Gaza herum? Es funktioniert scheinbar in Westjordanland.

      • yael1 says:

        @HaPaskudniak
        Aus welchem Stoff? Schlapplach.
        Sie sind psychisch schwer krank! Einen guten Psychologen werden Sie schon finden. Ihiye beseder! :D

      • LM says:

        Yael1: nun, ich muss sagen, Sie tun mir richtig Leid. Ich glaube, dass der Kranke sind Sie. Es ist Ihnen wohl bekannt, dass manchmal Menschen ihre eigene Probleme auf andere projizieren. Deshalb sagten Sie desöfteren, dass ich einen Hobbypscychologe bin, weil Sie eigentlich einen brauchen, denn der Gestörte sind Sie. Und das kommt eigentlich ganz handlich mit meiner Aussage, dass Sie in den Soziopathen-Profil gut reinpassen.

        Es ist ja nicht schlimm, dass Sie sich anstrengen mit Ihren Kommentare hier mitzumachen und erbärmlich daneben landen, denn wenn man realitätsabwesend ist, landet man irgendwann mal auf die Nase.

        P.S: übrigens Sie haben Ihre Antwort im falschen Thread reingesetzt. Ich vermute, Sie wollten antworten auf den folgenden Thread “LM says: 25 November 2010 at 07:44”. Tja, das zeugt entweder von Ihrer Geistesverwirrung oder Konzentrationsmangel. Es gibt einige gute Hilfsmittel, die einem helfen sollen, sagen die Experten. ;-)

      • yael1 says:

        Immer noch keinen guten Psychiater gefunden, Hafalzan?
        :D

      • LM says:

        Yael1: bereits seit einige Wellen von Antworten kommt von Ihrer Seite nichts Konstruktives mehr. Auch als es ernster ausschaute, haben Ihre Antworten nichts anderes als einfach weiterhin Ihren eigenen Plan dargestellt. Sie sind unflexibel und können sich auf ändernde Umstände nicht einlassen. Das Einzige was Sie können, ist mit Antisemitismus zu klagen und sich von Deutschland nichts sagen lassen zu wollen. Dieser war mal eine Zeit, die jedoch schon längst vergangen ist.

        Ich weiss nicht, was Sie sich selber oder wem Sie etwas beweisen müssen, ich selber brauche es nicht, und die anderen hier womöglich auch nicht, aber das hilft Ihnen vielleicht mit Ihren eigenen Minderwertigkeitsgefühlen besser auszukommen. Dieses Recht steht Ihnen definitiv zu.

        Solche Blogs laden zu Diskussion ein, und auch wenn es zu einem Konflikt von Indeen kommt, kann dieser einen positiven Ausgang haben; wenn man natürlich weiss, wie man damit umgeht und was man daraus lernen kann. Fühlen Sie sich nicht immer angegriffen. Nicht jeder will Ihnen böses tun.

        Doch obwohl Sie nichts mehr zu sagen hatten, haben Sie einfach weiter gemacht, so stumpf und blöde weitergemacht. Es kam von Ihnen nichts Neues, sondern einfach nur Müll. Sie versuchten durch abfällige Aussagen Ihre Planlosigkeit zu verdecken.

        Ich habe jedoch auch weitergemacht, so als kleiner Experiment. Ich wollte Ihnen durch das Weiterantworten indirekt zeigen, wieso Israel eigentlich mehr und mehr zu Verlierer wird … weil es nicht weiss, wenn es genug ist, wenn es reicht. Israel lässt sich auf jede kleine/r Aussage/Angriff ein und versucht dagegen zu kämpfen, obwohl es das nicht tun muss. Pragmatisch und konstruktiv aus dem Konflikt zu lernen war nie auf Ihr Agenda, nicht gut genug für Sie. Sie neigen eher zu emotionellen Ausbrüche, anstatt mal pragmatisch zu sagen STOP, ICH HABE GENUG, ICH LASSE MICH AUF DIESE EBENE NICHT EIN. Sie, genau wie Israel, wollen das letzte Wort haben. Ist das klug? … NEIN, ist es nicht. Klug ist es dann weiter zu machen, wenn es Sinn macht, und dann aufzuhören, wenn es wieder Sinn macht. Sie haben diesen Instinkt nicht!

        Es ist eigentlich sehr schade, und es tut mir Leid das zu sehen, wie erbärmlich Ihre Situation ist. Aber niemand sonst ist dafür verantwortlich sondern nur SIE. Natürlich Sie können alles für sich dementieren und weiter so machen als wäre es nichts. Seien Sie mal ehrlich Ihnen gegenüber und akzeptieren Sie, was Sie falsch machen, was Sie nicht wissen, oder wo Ihre Kompetenz ihre Grenze erreicht, denn nur dann werden sie stärker werden. Nur dann werden Sie überhaupt gewinnen können.

        Jetzt stehen Sie nur noch da wie einen Sandsack vor dem Boxer und machen so als würde es Ihnen nicht weh tun, wenn wieder mal einen Punch geliefert wird. Wollen Sie wirklich das?

        Ich werde mich zurückziehen aus diesem einen Thread, und überlasse Sie mit Ihren Gedanken. Die Antworten hierauf werde ich nicht mehr verfolgen. Für mich macht es keinen Sinn mehr. Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Erfolg im Leben.

      • yael1 says:

        Es ist schon erstaunlich, wie unreflektiert Sie sind. Beleidigen andere als Soziopathen, Gestörte, Geistesverwirrung, die Minderwertigkeitskomplexe haben und ähnlich widerwärtiges und erwarten dann auch noch eine sachliche Diskussion und Zustimmung? Ich habe genug Argumente geliefert, mit denen Sie nur hilflos umgegangen sind und ich habe mir abgewöhnt, mit solchen kaputten Typen weiter zu diskutieren. Fassen Sie sich an die eigene Nase, da haben Sie schon genug zu tun. Hören Sie erst einmal auf, andere Menschen völlig unreflektiert anzugreifen durch Ihre völlig hilflose Küchenpsychologie . Und deshalb meine ich, dass Sie sich schleunigst professionelle Hilfe holen sollten.
        Und nicht Deutschland hat mir nichts zu sagen, sondern Menschen wie Sie, die keine Ahnung haben, aber davon eine ganze Menge und darüberhinaus auch noch antisemitische Klischees vor sich her tragen müssen.

        “Ich werde mich zurückziehen aus diesem einen Thread”

        Baruch HaSchem und Gute Besserung!

        Tut mir leid, Andreas, aber solche Typen bringen mich auf die Palme, auch wenn es sinnlos ist, sich damit zu beschäftigen.

        Alles Gute!

    • LM says:

      As a nice addition to my statements regarding the lack of interest that Israel has for achieving peace, please read also: http://walt.foreignpolicy.com/posts/2010/11/22/two_state_solution_rip

      So, then I’m wondering where is the good will, where is the praise for peace, where is the long wished process which should finally bring the two states living side by side and having Israel flourishing … as stated again and again in the media by the Israeli Government?

      NOTE: please read also the replies there as well. ;-)

      If it continues this way, then there will be one point of time when the whole world will simply despise the Israeli Government. Will then the Israeli Government proclaim that the whole world became anti-semitic?

      And honestly, I’m not worried about some stupid politicians running their business, but I’m more concerned about all the great Israelis and the youth there, who get trapped more and more in this dirty game, and have nothing but to lose. As they continue leaving the country in hundreds of thousands each year, the Israeli Government will one day realize that they have destroyed their own Eretz Israel, and there won’t be anyone else there to be blamed for. Very very sad.

      • yael1 says:

        “Hören Sie einfach auf zu jammern. Sie sind frei alles zu tragen was Sie wollen in Deutschland.

        Oder … warten Sie mal. Erwarten Sie etwas, dass Sie gerade aufgrund einer Kippa, Sie dann auf der Strasse von einer vorbeigehenden Person zu Kaffee eingeladen werden? Was erwarten Sie sich davon?”

        Lassen Sie es! Sie machen es nur noch schlimmer und zeigen dass Sie keinerlei Ahnung haben. Jetzt wird es auch noch lächerlich, indem Sie den obigen Text schreiben.
        Es ist erschreckend, dass Menschen, die hier leben, so blind und ahnungslos durch die Welt wandeln.

      • LM says:

        Yael1: Ich werde immer MEINE Meinung ausprechen. Wenn Sie besser informiert sind, dann bringen Sie einfach Ihre Argumente auf das Thema bezogen, nicht auf mich. Soziopathen wie Sie lösen bei mir nur Leid aus.

        “Lächerlich” ist einfach mein Kompliment an Sie. Hören Sie auf zu verallgemeinern, dass zeigt nur Ihre volle Inkompetenz sich auf eine neue Welt-Situation einzulassen gar diese zu verstehen.

      • yael1 says:

        Der Soziopathen sind Sie, Sie Möchtergernpsychologen!

        Tschüssikowski, Witzfigur.

      • yael1 says:

        Es sollte natürlich “Sie Soziopath” heißen. Aber nachdem Sie Ihre Inkompentenz in Sachen Antisemitismus (Stichwort Kippa) so schön dargelegt haben, macht es wahrlich keinen Sinn sich mit Figuren wie Ihnen noch länger abzugeben.

        “Soziopathen”profil scheint Ihr Lieblingswort zu sein. Sie sind wirklich ein armes bedauernswertes kleines Würstchen.

        Ich wiederhole: Es ist erschreckend, dass Menschen, die angeblich hier leben, so blind und ahnungslos durch die Welt wandeln.

        “beisamen”

        Das sollte wohl “beisammen haben” heißen. Ich füchte, Ihre Ausfälle fallen nur auf Sie zurück. Und nun entschuldigen Sie mich, ich habe besseres zu tun, als mich mit psychisch kaputten Typen abzugeben. Oder anders ausgedrückt: לקק לי את התחת!

        @Andreas

        ich beneide dich nicht um deinen impertinenten Kommentator.

      • LM says:

        Yael1: alles klar. Ihr letzten Beitrag hat mir endlich bestätigt, was ich von Ihnen dachte. Ha ha ha

        Lesen Sie genau, was einen Soziopathen ist, und dabei gleichzeitig im Spiegel schauen. Dann kriegen Sie ein genaues Bild davon.

      • LM says:

        Yael1: es scheint so, dass Sie doch nichts besseres zu tun haben. Ein wenig mit Dreck um sich werfen, das ist ja fest in Ihrem Charakter verankert, und in Ihrer Bazar-Mentalität. Neues haben Sie nicht auf Lager. Sie gehören einfach zu jener Gruppe von Menschen, über die man sich bald anfangen wird lustig zu machen.
        Und wieso? Weil Sie einfach nicht merken, dass sich die Welt ändert, und Sie leider nicht mitkommen mit der Weiterentwicklung. Wahrscheinlich werden Sie untergehen, genauso wie die Neanderthaler.

        Übrigens muss ich nicht ein Antisemitismus-Experte sein. Das sind Sie vielleicht, und die anderen Möchtegern aus Ihrer Gruppe von Nichtstuer. Wenn mir eine gesellschaftliche Situation nicht passt, dann spreche ich meine Meinung. Alle Länder haben ihre eigene Gesetze und ihre eigene Polizei. Überlassen Sie diese Arbeit jener Staatsorgane, die kennen sich da besser aus als Sie.

        Und es gilt immernoch für alle in Deutschland lebende Menschen, wenn es einem nicht passt, dann ist man frei das Land zu verlassen. Es ist ganz einfach. Mir hat das Wetter nicht gepasst, also bin ich verzogen. Wenn Ihnen etwas nicht passt, dann können Sie halt in einem anderen Land ziehen, wo alles dann perfekt ist.

      • yael1 says:

        Sie sollten nur Fremdworte benutzen, deren Bedeutung Sie auch kennen. Suchen Sie dringend einen Psychiater auf. Menschen die von sich auf andere schließen, sind psychisch schwer krank.
        Uf Mipo, armes Wesen.

      • LM says:

        Yael1: ich lese mit viel Genugtuung Ihre billige Antworten. Es zeigt einfach aus welchem Stoff Sie gemacht sind.

  13. yael1 says:

    “Wieviel Schaden haben die Raketen angerichtet??? Im Verlaufe von – ich habe die genaue Zahl jetzt nicht im Kopf – viele Jahren sind 12 Raketen eingeschlagen.”

    Würde mich wirklich mal interessieren, wie Sie auf diese absurde Zahl von 12 kommen.

    4.1.2010
    Der Süden Israels ist in der vergangenen Woche abermals von Raketen- und Mörserfeuer heimgesucht worden. Nachdem palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen bereits am Mittwoch eine Mörsergranate auf israelisches Territorium abgefeuert hatten, die im Kreis Eshkol landete, ging am Donnerstagabend eine Rakete in der Kleinstadt Netivot nieder. Am Freitag schlugen dann zwei weitere Mörsergranaten im westlichen Negev ein.

    7.1.2010
    Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben den Süden Israels heute Morgen massiv mit Mörsergranaten beschossen. Sieben Granaten schlugen im Kreis Eshkol unweit von Kerem Shalom ein. Drei weitere landeten noch auf der palästinensischen Seite der Grenze. Zu Schaden kam dabei niemand.

    Die Salah al-Din-Brigaden der sog. Volkswiderstandskomitees (PRC) haben die Verantwortung für den Angriff übernommen.

    8.1.2010
    Der Süden Israels ist am Donnerstagabend von einem heftigen Raketen- und Mörserangriff aus dem Gaza-Streifen heimgesucht worden. Insgesamt feuerten palästinensische Terroristen eine Kassam-Rakete und mindestens sieben Mörsergranaten auf israelisches Territorium ab.

    11.1.2010

    Auch am Wochenende haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen den Süden Israels wieder mit Raketen und Mörsergranaten beschossen. Während bereits Freitagnacht eine Mörsergranate auf offenem Gelände im Kreis Eshkol niederging, schlugen Samstagnacht zwei Kassam-Raketen im Kreis Sha’ar Hanegev ein. In Sderot erschallten abermals die Sirenen. Am Sonntag wurden vier Mörsergranaten in Richtung Ashkelon abgefeuert, die allerdings noch auf der palästinensischen Seite des Sicherheitszauns landeten.

    13.1.2010

    Rakete im westlichen Negev

    Palästinensische Terroristen aus dem nördlichen Gaza-Streifen haben heute wieder eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgefeuert.

    20.1.2010

    Rakete im Süden Israels

    Abermals ist im westlichen Negev eine Kassam-Rakete niedergegangen

    2.2.2010

    Sprengkörper an israelischen Stränden entdeckt

    Am Montagmorgen haben israelische Zivilisten an einem Strand der südisraelischen Küstenstadt Ashkelon ein verdächtiges Objekt erkannt, das die herbeigerufenen Spezialisten der Polizei als Sprengsatz identifizierten und kontrolliert explodieren ließen.

    3.2.2010

    Am Dienstagnachmittag haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen wieder eine Kassam-Rakete auf israelisches Territorium im westlichen Negev abgefeuert.

    4.2.2010

    Ebenfalls am Mittwoch entdeckte man vor der Küste Netanyas eine Styroporboje, die allem Anschein nach ebenfalls an ein derartiges Sprengstofffass gebunden war.

    Die Terrororganisationen im Gaza-Streifen, die die Verantwortung für den versuchten maritimen Sprengstoffanschlag übernommen hatten, ließen unterdes verlauten, dass sie insgesamt acht explosive Fässer gen Israels Küste geschickt hätten. Bislang sind nur fünf davon gefunden worden; zwei waren am Wochenende noch vor der Küste Gazas explodiert.

    8.2.2010

    Am Sonntag haben palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen wieder eine Kassam-Rakete auf den Süden Israels abgefeuert. Die Rakete landete auf offenem Gelände nahe der Kleinstadt Sderot im westlichen Negev und verursachte weder Sach- noch Personenschaden.

    22.2.2010

    Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat den israelischen Behörden vergangene Woche eine Kassam-Rakete ausgehändigt, die palästinensische Sicherheitskräfte in einem Dorf im Westjordanland gefunden hatten.

    Die Rakete war offensichtlich fertig zum Abschuss, als man sie fand.

    12.3.2010

    Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben am Donnerstag erneut drei Kassam-Raketen auf israelisches Territorium abgefeuert. Eine davon schlug in einem verlassenen Gebäude im Kreis Eshkol ein, das dabei beschädigt wurde. Die beiden anderen landeten noch auf palästinensischem Gebiet.

    Die Ansar al-Sunnah-Brigaden, eine mit al-Qaida affilierte Terrororganisation, übernahm die Verantwortung für den Beschuss.

    Das von der Rakete getroffene Gebäude liegt nur wenige Meter von bewohnten Häusern entfernt.

    Die Angriffe vom Donnerstag folgten auf einen Monat der relativen Ruhe im südisraelischen Grenzgebiet. Die letzte Rakete war am 12. Februar abgefeuert worden.

    18.3.2010

    Am heutigen Donnerstag Vormittag wurde ein Arbeiter im nördlichen Negev von einer Kassamrakete aus dem Gazastreifen getötet.

    Es war die dritte Rakete auf Israel innerhalb der letzten 24 Stunden.

    Der Gesandte des Staates Israel, Emmanuel Nahshon erklärte, dass diese Raketenangriffe auf Israel die direkte Folge der Hetze des Terrorregimes der Hamas im Gazastreifen gegen Israel sind: “Israel hat das Recht, sich und seine Bürger gegen diese Angriffe zu verteidigen. Ich rufe jeden, der an einem Frieden in der Region interessiert ist, dazu auf, vehement gegen diese Terrorangriffe auf Israels unschuldige Bürger zu protestieren!”

    26.3.2010

    Rakete im westlichen Negev

    Im Süden Israels ist heute Vormittag erneut eine Kassam-Rakete eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert worden war. Sie explodierte nahe einem Kibbutz im Kreis Sha’ar Hanegev.

    7.4.2010

    Der Süden Israels ist weiterhin von Angriffen aus dem Gaza-Streifen bedroht. Heute Morgen feuerten palästinensische Terroristen dort sechs Mörsergranaten in Richtung Israel ab, die allerdings sämtlich noch auf palästinensischem Territorium landeten.

    9.4.2010

    Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen haben am Donnerstagnachmittag nahe der Grenze bei Kissufim eine Einheit der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) mit fünf Mörsergranaten und zwei Panzerabwehrraketen sowie mit Handfeuerwaffen beschossen.

    13.4.2010

    Einheiten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben in den frühen Morgenstunden einen Terroranschlag an der Grenze zum Gaza-Streifen nahe Kissufim vereitelt. Eine Bande bewaffneter Terroristen war dabei entdeckt worden, wie sie Sprengsätze am Sicherheitszaun legte. Daraufhin wurden sie in einer vereinten Aktion von Luft- und Bodeneinheiten der israelschen Armee angegriffen.

    10.5.2010

    Südlich der israelischen Küstenstadt Ashkelon ist am Samstagabend abermals eine Kassam-Rakete eingeschlagen, die von palästinensischen Terroristen aus dem Gaza-Streifen abgefeuert wurde.

    Ich kann bis heute gerne wo weiter machen, aber da sitze ich morgen früh noch dran.

    Zuletzt wurde am 9.11. der Süden Israels erneut mit Raketen- und Mörsergranaten beschossen. Am Mittag schlugen sieben Mörsergranaten im westlichen Negev ein. In der Nacht zum Freitag landete eine Grad-Rakete auf offenem Gelände im Kreis Merhavim nahe der Stadt Ofakim.

    Und da schreiben Sie eine Zahl von 12? Wohlgemerkt, dass sind alles Raketen und Angriffe, seit dem Gazakrieg, von davor will ich gar nichts mehr schreiben.

    Wieviele Menschen müssen denn getötet werden, damit jemand, der seinen Hintern im Warmen hat, von einer wirklichen Bedrohung spricht? Merken Sie nicht wie zynisch das klingt? Ist es ein Verdienst dieser Mörder, dass ihre Raketen noch nicht zielgenau treffen, ist es ein Verdienst dieser Mörder, dass es in Israel Bunker gibt, damit man die Bevölkerung schützen kann?

    “Deshalb finde ich die Aussage “Im Übrigen finde ich, Deutsche sollten sich sehr zurückhalten, bevor sie anderen, geraden Juden, Vorschriften machen.” völlig arrogant und fehl am Platz.”

    Ich denke, Sie wissen genau wie ich das meine, nämlich, dass sich einige endlich mal abgewöhnen sollen, den weltweiten Moralapostel raushängen zu lassen, das mit der Nazizeit begründen und den Bewährungshelfer für die bösen Juden zu spielen, damit sie bloß nicht rückfällig werden. Die Welt will nicht mehr am deutschen Wesen heute der Besserwisserei genesen. Den Ausspruch: Die Deutschen werde den Juden Auschwitz nie verzeihen, kennen Sie sicher. Genau das ist nämlich das Problem.

    Man kann doch nicht ständig die Schuld anderer in die Schuhe schieben.

    Das genau tun Sie doch aber, indem Sie Israel absprechen, dass es kein Land abgeben will, was die Geschichte nicht nur mit den Palästinensern (auch wenn Sie es noch sooft bestreiten), sondern z.B. Ägypten bewiesen hat, indem Sie von einem Polizeistaat sprechen, der jeder Grundlage entbehrt.
    Israel ist bei Ihnen eindeutig der Böse. Wollen Sie so Probleme oder Konflikte lösen, indem Sie so scheinbar einfache Antworten parat haben? Nicht doch!

    “Yael: Erstens sollen wir hier etwas klarstellen, ich wünschte Israel wäre nicht einen Polizeistaat und hätte nicht diese korrupte Regierung, die zusammen mit ihren Freunden aus der USA, nichts als Feiglinge, diese Situation erschaffen haben.”

    Das Problem ist, dass Sie leider wirklich keine Ahnung haben, ansonsten wüssten Sie wie blödsinnig es ist zu sagen, Israel wäre ein Polizeistaat. Ich befürchte, Sie wissen gar nicht, was ein Polizeistaat oder eine Diktatur ist und was sie für die Bevölkerung bedeutet. Daher sehe ich keinen Sinn auf dieser propagandistischer Ebene mit Ihnen zu diskutieren. Leider haben Sie sich durch solche disqualifiziert. Nehmen Sie es nicht persönlich, aber ich habe mir aus schechter Erfahrung abgewöhnt mit solchen Menschen diskutieren zu wollen, geschweige denn zu können. Man kann vieles an Israel kritisieren, aber Israel abzusprechen, dort gäbe es keine Demokatie ist eigentlich so falsch und dumm, dass es keiner Antwort bedarf.

    • LM says:

      Yael: Es macht mir eine Freude zu sehen, wie einseitig Sie meine Kommentare lesen bzw. verstehen, dann das bezeugt einfach nur, dass ich richtig lag.

      Nachdem Sie schnell die ganzen Liste der Raketen (mit copy & paste) eingebaut haben, was zeigt, dass Sie diese auch in anderen Foren oder Blogs verwenden um Ihren Beweis zu “sichern”, glauben Sie, dass damit jeder Journalist mundtot gemacht wird. Da haben Sie sich aber den falschen ausgesucht. ;-)

      Es ist interessant nur, dass solche Nachrichten ganz anders auf der Welt ankommen, oder gar nicht. Ich weiss nicht, wieviele dieser auf deutsch (oder speziell für Deutschland bestimmt sind) erstellten Nachrichten, in der Tat wahr sind und wieviele Raketen davon einfach überhaupt einen Schaden eingerichtet haben. Man kann sehr viel sagen, und das gleich an den Medien raushängen lassen, aber oft hat dies mit der Realität wenig zu tun.

      Was auch interessant ist, wäre die Tatsache, dass wenn in Israel etwas passiert, die ganze Welt davon unterrichtet wird (und vor allem in Deutschland viel Tam Tam gemacht wird). Einerseits denke ich, dass dies gut ist, damit man sieht, was dort passiert, doch andererseits sollte dies auf alle Seiten passieren. Überall … nicht nur in Israel.

      Z.B. als die IDF in Gaza einmarschiert ist und zufällig dabei 1300 Menschen ums Leben kamen, durfte keine Kamera dabei sein. Ist das nicht merkwürdig? Haben Sie auch dafür eine lange Liste, die so schön dokumentiert ist? Ich vermute nicht.

      Also ob die Hamas 100 mal im Jahr irgendwelche Raketen abfeuert, die kaum Schaden bringen (der eine getötete Arbeiter war vielleicht sogar ein Araber), oder ob Israels Armee (und dabei muss man erwähnen, dass viele Soldaten seitdem nicht mehr dienen wollen) nur einmal im Jahr in Gaza eimarschiert und 1300 Menschen tötet, macht nicht viel aus.

      Manchmal denke ich, dass Israels Regierung sogar diese “Angriffssituation” aus Gaza als Mittel verwendet um weiterhin ihre Expansionstriebe in Westbank weiter zu führen. Sonst verstehe ich überhaupt nicht, wieso man nicht einen Zaun auch um Gaza bildet.

      Und dann wiederum, wenn man sieht, dass Raketen abgefeuert werden, wieso leben diese Menschen dort in der Nähe der Grenze, wenn es so gefährlich ist, wie es in den Medien dargestellt wird? Ich würde mir sehr gerne die Geschichte dieser Israelis anhören. Sehen und verstehen, wie sie dazu kamen dort zu leben. Vielleicht werde ich dies tun, wenn ich das nächste mal nach Israel fliege. Den Medien glaube ich sowieso nichts, seitdem ich selber gesehen habe, wie diese die Wirklichkeit mißdeuten. ;-)

      Die Moralapostel sind nicht jene Deutsche, die Sie so verwerfend erwähnen, sondern die Propagandisten im Dienste Israels. Ich würde eher sagen, dass jene Deutsche sich das bei Israel angeguckt haben. Wenn aus Israel so viel gejammert wird, dann kann man auch selber den Mund aufmachen und viele andere Dinge erwähnen, die gar nicht in Israels Meinung vertreten sind. Das ist Gleichberechtigung, das ist Demokratie.

      Wie interessant, dass Sie im Name der Welt sprechen. Das fand ich am lustigsten. Ich habe Ihnen doch schon mal gesagt, dass die Welt sich weiterentwickelt, die Menschheit bewegt sich ständig und Sie sind immernoch da in der Geschichte zurückgeblieben, und lassen nicht los.

      Es ist bitter, dass man weiterziehen muss, das stimmt. Es sind ungeheuerliche Dinge im Krieg passiert, auf allen Seiten. Aber dennoch ist das alles Vergangenheit, und man muss das mit sich tragen, jedoch bereit sein sich auf das Neue zu konzentrieren. Sie können die Menschheit nicht zurückhalten. Vielleicht wenn Sie diese Aussage ein wenig verinnerlichen, werden Sie es leichter haben selber nach vorne zu schauen.

      Und weil Sie erwähnen, dass ich die Schuld Israel in die Schuhe schiebe, passiert dies nur weil ich nicht dazu kam über die Palästinenser zu sagen. Ich habe nicht viel Gutes zu sagen. Aber die haben auch nicht die Erwartung als Engel betrachtet zu werden, die Sie selber hegen. Sehen Sie den Unterschied ?

      Übrigens, ich bin in einer der fürchtelichsten Diktaturen in Europa aufgewachsten. Ich weiss sehr wohl, was das bedeutet, sonst würde ich es gar nicht erwähnen. Sehen Sie, im Vergleich zu Ihnen, ich rede aus eigener Erfahrung, und ich verteile keine Listen, die man mir gegeben hat um Propaganda zu machen. Und gerade weil ich in einer Diktatur aufgewachsen bin, hasse ich diese. Und gerade weil ich in einer Diktatur aufgewachsen bin und auch weiss wie ein Polizeistaat funktioniert, habe ich einen sehr guten Gespühr für solche Gesellschaften entwickelt.

      Also Ihre Befürchtungen, dass ich keine Ahnung habe, was eine Diktatur oder Polizeistaat ist, haben überhaupt keine Grundlage. Fürchten Sie sich weniger Yael, seien Sie realistischer dagegen, und alles wird auf einmal klarer bzw. deutlicher werden, wieso es in Israel nicht funktionert. Vielleicht werden Sie dann ein glücklicherer Mensch werden.

      Aber im Vergleich zu Ihnen, erlaube ich mir nicht Sie als “disqualifiziert” abzustempeln, oder irgendetwas anderes Ihnen anzuhängen, denn ich kenne Sie persönlich nicht. Sie dagegen, erlauben sich das, und das finde ich ein wenig schade. Wiederum disqualifiziert das Sie automatisch für die nächste Runde. ;-)

      Ich kritisieren Israel, weil es mir an Israel viel liegt. Mich interessieren die Palänstinenser nicht. Aber wiederum haben alle Menschen die gleiche Rechte. Das muss man es so einfach einsehen.

      Hannukah Sameach, Yael !

      • John Erickson says:

        (Noch einmal, vergib mir meine schlechte Übersetzungen.)
        LM-Du machst einen sehr wichtigen Punkt in Ihrer Antwort auf Yael, und es ist etwas, was ich versuchte zu vermitteln, wie gut. Zwar gibt es eine große Schuld zu, sowohl die Israelis und die Palästinenser abtreten, ist der einzig wahre Weg zum Frieden mit der Vergangenheit brechen. Ja, es ist sehr wichtig, Geschichte zu erinnern, aber erinnern Vergangenheit Übergriffe auf einander wird keinen Frieden bringen. Bis die Israelis können ihr eigenes Verhalten aus der Sicht der Palästinenser zu sehen, und bis die Palästinenser ihr eigenes Verhalten der israelischen Standpunkt aus zu sehen, wird es niemals Frieden geben, unabhängig davon, wer Schuld trifft.

      • willow says:

        Wenn sie einmal beim googeln sind, vielleicht lesen sie ja auch mal die Charta der Hamas…

      • LM says:

        Willow: mich interessiert Hamas überhaupt nicht. Ich habe nichts übrig für die und auch nicht für die Palästinenser. Was ich will, ist Frieden in Israel. Aber gerade deswegen, muss ich mir auch anhören, was die Palästinenser zu sagen haben, und mit weltlische Anschauung handeln. Manchmal muss man einige Kompromisse machen um Erfolg zu erzielen. Aber die Regierung in Israel ist etwas verhärtet in der eigene emotionale Weltsicht.
        Der ständig angegriffene Jude, Antisemitismus, bla bla bla. Die Zeiten haben sich geändert. Es wird vielleicht immer irgendwelche Rassisten geben, es wird vielleicht immer irgendwelche Idioten geben (auf alle Seiten), aber solange diese eine Minderheit darstellen, sollte man einfach wenig Werbung für die tun. Man wird solche Extremisten nie ausrotten, und deshalb muss man einfach aufhören ständig auf diese Ebene rumzuballern.

        Wissen Sie, dass es auch in Israel Nazis gibt? Ja, jüdische Nazis. Und die kommen aus Russland, oder Rumänien, etc. OK – es gibt nicht viele davon, aber es gibt sie. Wie nennen Sie die? Sind das selbst hassende Juden?

        Wie nennen Sie Typen wie Baruch Goldstein? Sind das israelische Patrioten für Sie?

        Wie nennen Sie Typen wie Yigal Amir? Sind das strebende Revoluzen für Sie?

        Dreck gibt es überall. Deshalb sollte man sich lieber auf die volle Hälfte des Glasses konzentrieren.

        Die Welt schaut zu, und ich sehe kein wirkliches Wollen aus der Seite der israelischen Regierung, Frieden zu erschaffen. Denn wenn sie wirklich wollten, dann wäre es bereits Frieden.

    • Zahal says:

      soweit zurück brauchen wir doch gar nicht gehen Yael,

      Freitag, 19.11.2010:

      – Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Grad-Rakete schlug im Kreis Mefarim ein und richtete Sachschaden an.

      – Eine im Gazastreifen abgeschossene Qassam ging noch vor Überquerung des Grenzzauns nieder und richtete keinen Schaden an.

      – Gegen Mittag schlugen zwei Mörsergranaten im Kreis Eshkol ein. (YNet berichtet von 3 Granaten.)

      – Am frühen Nachmittag schlugen weitere 4 Mörsergranaten in Israel ein, diesmal im Kreis Hof Aschkelon. Diese Granaten beinhalteten Phosphor (mal sehen, wann die internationalen „Menschenrechtler“ DAS auf die Tagesordnung setzen!). Israel wird wegen der Phosphor-Granaten eine offizielle Beschwerde bei der UNO einreichen.

      Donnerstag, 18.11.2010:

      – Südlich des Gush Etzion wurde ein israelischer Bus von Steine werfenden Arabern beschädigt.

      – Bei Eli wurde ein israelischer Autofahrer durch Steine werfende Araber so irritiert, dass er sein Auto in den Straßengraben steuerte und verletzt wurde (bei den „Steinen“ handelte es sich um ein großes Beton-Formteil).

      – Aus dem Gazastreifen wurden 2 Mörsergranaten abgeschossen, die im Kreis Eshkol einschlugen. (YNetNews berichtet genauso wie Arutz-7 von 3 eingeschlagenen Granaten.

      Und ja, es ist gut, wenn man sich diese Daten kopiert, denn es sind immer wieder die gleichen blödsinnigen Anschuldigungen, die gleichen Klischeès und das jetzt schon seit über dreissig Jahren, nachdem die Linke Israel nicht verzeihen konnte, daß sie sich westlich orientiert und nicht die Internationale mehr singt.

      • LM says:

        Dann bitteschön, weiter so machen. Kopieren und gegen alles hier reinstellen, was sich mit Raketten im Zusammenhang abspielt. :-)

        Und was erreichen Sie damit? Nichts, vielleicht nur einen sehr befestigten Soziopathenprofil.

        Dann gibt es den Goldstone Report. Was halten Sie davon? War das auch so einen selbsthassender Jude? … so einer wie Noam Chomsky, Tony Judt (+) oder Normal Finkelstein?

        Oder sind Sie auf der Seite solcher Hypokriten wie Alan Dershowitz ?

      • yael1 says:

        Ach ja, die Hamas interessiert ihn nicht. Nein, ist doch völlig egal, dass die Juden vernichten wollen. Gut geoutet.

        http://www.usahm.de/Dokumente/Hamasdeu.htm

        Die Charta Gottes: Plattform der Islamischen Widerstandsbewegung (Hamas)

        Artikel 1: Die Islamische Widerstandsbewegung entnimmt ihre Richtlinien dem Islam: Auf ihn gründet sie ihr Denken, ihre Interpretationen und Vorstellungen über die Existenz, das Leben und die Menschheit. Aus ihm leitet sie ihr Verhalten ab, von ihm lässt sie sich bei allem was sie tut inspirieren.

        Artikel 2: Die Islamische Widerstandsbewegung ist ein Flügel der Muslimbrüder in Palästina. Die Muslimbruderschaft ist eine weltweite Organisation und die größte islamische Bewegung der Neuzeit. (…)

        Artikel 6: Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine eigenständige palästinensische Bewegung, (…), die dafür kämpft, dass das Banner Allahs über jeden Zentimeter von Palästina aufgepflanzt wird. (…)

        Artikel 7: Weil Muslime, die die Sache der Hamas verfolgen und für ihren Sieg kämpfen (…), überall auf der Erde verbreitet sind, ist die Islamistische Widerstandsbewegung eine universelle Bewegung. (…) Hamas ist eines der Glieder in der Kette des Djihad, die sich der zionistischen Invasion entgegenstellt. Dieser Djihad verbindet sich mit dem Impuls des Märtyrers Izz a-din al-Quassam und seinen Brüdern in der Muslimbruderschaft, die den Heiligen Krieg von 1936 führten; er ist darüberhinaus (…) mit dem Djihad der Muslimbrüder während des Kriegs von 1948 verbunden, wie auch mit den Djihad-Operationen der Muslimbrüder von 1968 und danach. (…) Der Prophet – Andacht und Frieden Allahs sei mit ihm, – erklärte: Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn! (…)

        Artikel 13: Ansätze zum Frieden, die sogenannten friedlichen Lösungen und die internationalen Konferenzen zur Lösung der Palästinafrage stehen sämtlichst im Widerspruch zu den Auffassungen der Islamischen Widerstandsbewegung. Denn auf irgendeinen Teil Palästinas zu verzichten bedeutet, auf einen Teil der Religion zu verzichten; der Nationalismus der Islamischen Widerstandsbewegung ist Bestandteil ihres Glaubens. (…) Für die Palästina-Frage gibt es keine andere Lösung als den Djihad. Die Initiativen, Vorschläge und Internationalen Konferenzen sind reine Zeitverschwendung und eine Praxis der Sinnlosigkeit. Das palästinensische Volk aber ist zu edel, um seine Zukunft, seine Rechte und sein Schicksal einem sinnlosen Spiel zu unterwerfen.

        Artikel 15: Wenn unsere Feinde islamische Länder usurpieren, ist der Djihad eine bindende Pflicht für alle Muslime. Um der Eroberung Palästinas durch die Juden entgegenzutreten, gibt es keine andere Lösung, als das Banner des Djihad zu erheben. (…) Wir müssen unter allen Umständen grundlegende Veränderungen in den Lehrplänen der Schulen vornehmen, um sie von allen Rudimenten der ideologischen Invasion, die von den Orientalisten und Missionaren verursacht worden sind, zu säubern.
        Jene Invasion begann mit dem Sieg Saladins über die Armeen der Kreuzfahrer (1). Die Kreuzfahrer mussten danach einsehen, dass sie, um die Muslime zu bezwingen, keine andere Chance hatten, als den Boden für eine ideologische Invasion zu bereiten – , einer Invasion, die das Denken der Muslime verwirren, ihr Erbe verunglimpfen, ihre Ideale diskreditieren sollte, um die militärische Invasion folgen zu lassen. (…) Der Imperialismus war hilfreich für die Verstärkung der ideologischen Invasion und der Vertiefung ihrer Wurzeln und ist immer noch dabei, dieses Ziel voranzutreiben. All dies bereitete den Weg für den Verlust Palästinas.

        Artikel 16: [Nach Darlegung der Notwendigkeit einer verstärkten islamischen Erziehung:] Es ist gleichermaßen notwendig, den Feind und sein materielles und humanes Potential gewissenhaft zu studieren, seine Schwachpunkte und Stärken ausfindig zu machen und die Kräfte zu erkennen, die ihn unterstützen und ihm zur Verfügung stehen. Gleichzeitig müssen wir uns Klarheit über die laufenden Ereignisse verschaffen, die Nachrichten verfolgen, die Analysen und Kommentare darüber studieren, Pläne für die Gegenwart und Zukunft zu schmieden und jedes Phänomen zu untersuchen, damit jeder Muslim, der sich im Djihad befindet, seiner zeitlichen Bestimmung im Bewusstsein seiner Zielvorstellungen und seines Wegs und im Wissen über die ihn umgebenden Dinge gerecht werden kann.

        Artikel 22: Die Feinde häuften (…) einen riesigen und einflussreichen materiellen Wohlstand an, der sie in die Lage versetzte, ihren Traum umzusetzen. Dieser Reichtum erlaubte es ihnen, die Kontrolle über die Weltmedien wie zum Beispiel Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Verlagshäuser, TV-Sender und weitere Dinge dieser Art zu übernehmen. Sie nutzten diesen Reichtum ebenfalls aus, um Revolutionen in verschiedenen Teilen der Welt anzustacheln, um ihre Interessen zur realisieren und die Früchte zu ernten. Sie standen hinter der Französischen Revolution und hinter den kommunistischen Revolutionen und den meisten Revolutionen, von denen man hier und da hört. (…) Sie nutzten das Geld ebenfalls dazu, die Macht über die imperialistischen Länder zu gewinnen und sie dazu zu bringen, viele Länder zu kolonisieren, um die Reichtümer dieser Länder auszubeuten sowie ihre Korruption dorthin zu verbreiten.
        Hinsichtlich der regionalen und weltweiten Kriege ist es zweifellos soweit gekommen, dass die Feinde hinter dem I. Weltkrieg standen um so das Islamische Kalifat auszulöschen. Sie sammelten materielle Ressourcen und übernahmen die Kontrolle über zahlreiche Quellen des Wohlstands. Sie erreichten die Balfour-Erklärung und etablierten den Völkerbund, um mit den Mitteln dieser Organisation über die Welt zu herrschen.
        Sie standen ebenfalls hinter dem II. Weltkrieg, in dem sie immense Vorteile aus dem Handel mit Kriegsausrüstungen zogen und die Etablierung des Staates Israel vorbereiteten. Sie inspirierten die Errichtung der Vereinten Nationen und des Sicherheitsrats, um den Völkerbund zu ersetzen und die Welt mithilfe ihrer Mittelsmänner zu beherrschen. Es gab keinen Krieg, an welchem Ort auch immer, der nicht ihre Fingerabdrücke trägt. (…)

        Artikel 28: Die zionistische Invasion ist auf verschlagene Weise bösartig. Sie schreckt nicht davor zurück, verschlungene Weg zu wählen und alle verabscheuungswürdigen und widerwärtigen Mittel anzuwenden, um ihre Ziele zu erreichen. Um sich einmischen und Spionageaktivitäten vornehmen zu können ist sie in großem Maß auf die Geheimorganisationen angewiesen, z..B. die Freimaurer, die Rotary Clubs, Lions und andere. All diese Geheimorganisationen, von denen einige auch offen arbeiten, agieren für die Interessen des Zionismus und wollen unter dessen Anleitung die Gesellschaften zerstören, Werte vernichten, Verantwortlichkeiten ausschalten, Tugenden ins Schwanken bringen und den Islam auslöschen. Sie steht hinter der Verbreitung von Drogen und Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern sollen. (…)

        Artikel 32: Der Weltzionismus und die imperialistischen Kräfte haben mit klugen Schritten und bewusster Planung versucht, die arabischen Länder aus der Kampfarena gegen den Zionismus wegzustoßen, um letztendlich das palästinensische Volk zu isolieren. Ägypten wurde bereits hauptsächlich mithilfe des betrügerischen Camp David-Abkommens aus dem Konflikt geworfen und es hat versucht, auch andere Länder in ähnliche Abkommen zu ziehen, um sie aus dieser Kampfarena auszuschließen.
        Hamas ruft die arabischen und islamischen Völker dazu auf, ernsthaft und unermüdlich zu handeln, um dieses schreckliche Komplott zu durchkreuzen und den Massen die Gefahr vor Augen zu halten, die mit dem Austritt aus der Kampfarena gegen den Zionismus verbunden ist. Heute ist es Palästina und morgen könnten es andere Länder sein. Zionistische Machenschaften setzen sich nämlich endlos fort und werden sich nach Palästina gierig vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen. Erst dann, wenn sie komplett die Gegend verdaut haben, auf die sie ihre Finger gelegt haben, werden sie zu noch mehr Expansion voranschreiten und so weiter. Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von Zion niedergelegt: Ihre derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für das, was dort gesagt wurde. (…)
        Wie haben keine andere Wahl als alle Kräfte und Energien zu vereinen, um dieser verabscheuungswürdigen Nazi-Tataren-Invasion gegenüberzutreten. Andernfalls werden wir den Verlust unserer Länder erleben, die Entwurzelung ihrer Bewohner, die Ausbreitung von Korruption über den Erdball und die Zerstörung aller religiösen Werte. (…)
        Im Rahmen der Kampfarena mit dem Weltzionismus betrachtet sich die Hamas als Speerspitze und Avantgarde. Sie verbindet ihre Anstrengungen mit all denen, die auf dem Schauplatz Palästina aktiv sind. Es müssen jedoch noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die Händler des Krieges, möglich zu machen.
        (Übersetzung: M.K. & R.R.C.)

        “Mein Kampf” war ja auch nur Satire.

      • LM says:

        Yael1: ich frage mich wirklich, ob Sie überhaupt noch beisamen sind. Schon Ihren ersten Satz war völlig falsch, hat aber gut als Einleitung für Ihren “copy & paste” Artikel über Hamas gedient.

        Ich habe es nicht gelesen, weil mich, wie schon einige male gesagt, Hamas nicht interessiert. Es ist doch egal, welche Ideologie diese Terroristen (oder Freiheitskämpfer, je aus welchen Sichtpunkt man es betrachted, oder welche Medien liest) treibt. FAKT ist, dass sie eine kampfbereite unangenehme Macht in Gaza darstellen, und dass sie von der Bevölkerung dort mehrheitlich gewählt wurden.
        FAKT ist auch dass Israel sich nicht am Tisch mit Hamas setzen will. Also was dann? Soll das Spiel endlos weitergehen … Raketten aus Gaza, militärische Antwort aus Israel. Inszwischen einige Tote, usw. Mögen Sie so etwas? Hoffentlich nicht.

        Also was dann? G-tt anbeten, dass über Gaza mit Frösche regen soll?

        Deutschland arbeitet sehr eng mit Israel zusammen. Ich finde es sehr traurig, dass man in den deutschen Medien oft NUR über Holocaust zu lesen hat, oder über irgendwelche gestörten Neonazis. Man sagt aber kaum etwas über die Zusammenarbeit zwischen den beiden Länder, und wieviel auch auf wissenschaftlichen Ebene von Deutschland aus getan wird.

        Also, um zurück zu kommen, wenn Hamas eine Macht darstellt, was dann? Man kann nicht über sie hinwegsehen. Deutschland hat wahrscheinlich versucht zu vermitteln. Deutschland kann in der Tat pragmatisch denken, Israel nicht. Wenn Israel sich nicht am Tisch mit Hamas setzen will, dann muss es einer tun … also tut es vielleicht Deutschland. Ich bin mir sehr sicher, dass die deutsche Regierung sehr stolz darauf wäre, wenn sie Frieden in der Region bringen könnte.

        Es ist vielleicht an der Zeit die Emotionen beiseite zu lassen.

        Und wenn die Fatah sich nicht mit Hamas verständigen kann, dann muss man vielleicht in Erwägung ziehen, ZWEI palästinensische neue Länder zu bilden. Ein moderates Land von Fatah geführt (im Westjordanland), und ein islamischen Land von Hamas geführt (Gaza).

        Man muss an diese Möglichkeit auch denken. Für Israel sollte das alles egal sein, solange die Angriffe aufhören und man friedlich nebeneinander leben kann.

        Hamas Charta klingt extrem, aber man kann auch hinein übersetzten und vielleicht “wir wollen mehr Geld, und wir wollen die Macht nicht teilen” könnte zu mehr Verständnis rufen.

        Wenn Hamas sich als Regierung sieht, dann tragen die auf einmal die Verantwortung für die eigene Bevölkerung. Wenn die ihren eigenen Staat bilden dürfen, dann wird die Verantwortung noch größer. Ihre extreme Charta wird womöglich nicht mehr tragbar sein.

        Die Zeit wird uns zeigen, was machbar ist und was nicht. Aber wenn die israelische Regierung weiterhin Häuser in Westjordanland baut und sich einen Dreck um die Anforderungen der Palästinenser schert, dann kann man in der Tat nichts anderes als weiter Raketten und Terror zu erwarten.

  14. yael1 says:

    , glauben Sie, dass damit jeder Journalist mundtot gemacht wird.”

    Ich habe hier niemanden mundot gemacht, es waren doch aber eben Sie, der von lächerlichen 12 Raketen schrieb, woher Sie diese absurde Zahl haben,weiß ich bis jetzt nicht. Daher bitte nicht ein derartiges Totschlagargument und die Verdrehungen der Tatsachen.

    “was zeigt, dass Sie diese auch in anderen Foren oder Blogs verwenden um Ihren Beweis zu “sichern”,

    Und wieder so eine Behauptung ohne einen Beweis! Keine Sorge, diese Liste habe ich extra für hier verfasst, weil ich die angeblichen 12 Raketen so absurd fand, da musste man mal die fast täglichen Einschläge von 4 Monaten auflisten.

    “und wieviele Raketen davon einfach überhaupt einen Schaden eingerichtet haben. ”

    Ich habe schon verstanden: Scheinbar sind nur nur Raketen die Schaden anrichten oder Menschen töten, wirklich welche oder warum ist es so wichtig zu wissen, welchen Schaden die anrichten? Das ist doch völlig egal, sie wurden abgeschossen und sind auf israelischem Gebiet gelandet. Darum geht es.

    “und ich verteile keine Listen, die man mir gegeben hat um Propaganda zu machen.”

    Es ist schon eine Ungeheuerlichkeit, mir zu unterstellen, ich würde Propaganda machen, jemand hätte mir Listen gegeben, wenn hier einer der Meinung ist, es wären 12 Raketen gewesen. Gehts noch?
    Das sind Tatsachen, ob es Ihnen nun passt oder nicht. Am Ende erfinden die Israels auch noch die Raketeneinschläge oder was?

    “Also ob die Hamas 100 mal im Jahr irgendwelche Raketen abfeuert, die kaum Schaden bringen (der eine getötete Arbeiter war vielleicht sogar ein Araber), oder ob Israels Armee (und dabei muss man erwähnen, dass viele Soldaten seitdem nicht mehr dienen wollen) nur einmal im Jahr in Gaza eimarschiert und 1300 Menschen tötet, macht nicht viel aus. ”

    Das wurde selbst von der Hamas widerlegt:

    Nun hat aber die Hamas zugegeben, dass die meisten getöteten Palästinenser Hamasaktivisten waren.

    Originalzitate des Innenministers der Hamas:

    On the first day of the war, Israel targeted police stations and 250 martyrs who were part of Hamas and the various factions fell.

    In addition, Hammad said, “about 200 to 300 were killed from the Qassam Brigades, as well as 150 security personnel.”

    Combining the higher of Hammad’s estimates for the Qassam Brigades, 300, with the 150 “security personnel” and the 250 policemen brings the total number of combatants killed by Israel to 700. Add in the fact that Israel also killed combatants from other organizations, like Islamic Jihad, and you’re already above the 709 people the Israel Defense Forces said it had definitely identified as combatants — that is, some of the 162 whose status the IDF couldn’t determine were (as it suspected) also combatants. Based on the IDF’s total casualty figure of 1,166, that means at least 61 percent of the Palestinian fatalities were combatants, and quite possibly more.
    Nor does taking the lower estimate, 200, alter the results significantly: that gives a total of 600 combatants, which, assuming some from other organizations as well, brings you quite close to the IDF’s figure of 709.

    But however belatedly, Hamas has now confirmed that most of the war’s casualties were indeed combatants rather than civilians, just as Israel always claimed. So now all that’s needed is a humble apology from all the individuals and organizations that have spent the past two years slanderously accusing Israel of the wholesale slaughter of civilians.

    http://www.commentarymagazine.com/blogs/index.php/evelyn-gordon/379742

    Wie gesagt, ich rechne tote Menschen nicht gegeneinander auf, mich widert das an.

    .”Sehen Sie, im Vergleich zu Ihnen, ich rede aus eigener Erfahrung”

    Das war nur leider wieder ein klassisches Eigentor, oder was wissen Sie über mich? Niente. Ich habe selber in einer gelebt und kenne den Unterschied sehr genau. Komischerweise war es in Israel, als ich dort länger wohnte, soo ganz anders.

    “Ich würde mir sehr gerne die Geschichte dieser Israelis anhören. ”

    Dann fragen Sie die Menschen in Sderot, von wo die übrigens sehr wohl viele weggezogen sind. Aber der Unterton klingt wie: Selber Schuld, sollen sie doch weg ziehen!

    “Aber dennoch ist das alles Vergangenheit, und man muss das mit sich tragen, jedoch bereit sein sich auf das Neue zu konzentrieren. ”

    Genau deswegen habe ich geschrieben, wie man sich vorstellen soll, dass Israel Land abgibt und dafür mit Terror belohnt wird? Glauben Sie wirklich die Hamas gibt ihr Ziel auf, Juden ins Meer zu treiben und damit Israel zu vernichten, nur weil einige Europäer realitätsfremd träumen? Es kann erst Frieden geben, wenn auch die Palästinenser die Vergangenheit ruhen lassen, die Araber Israel als gegeben hinnehmen und nicht ständig von dessen Vernichtung träumen, wenn die Araber endlich verlässliche Partner werden, die endlich das tun, damit die Paläst. ihren Staat bekommen. Jammern tun allein die Palästinenser, wie ungerecht sie behandelt wurde usw. usf., es wird Zeit, dass sie aufwachen und akzeptieren, dass man die Vergangenheit nicht rückgängig machen kann.

    “Vielleicht werden Sie dann ein glücklicherer Mensch werden. ”

    Ach herrje, jetzt bin ich auch noch unglücklich. :rolleyes:

    Finde ich echt lustig, diese Hobbypsychologen.

    “Aber im Vergleich zu Ihnen, erlaube ich mir nicht Sie als “disqualifiziert” abzustempeln,”

    Sie sprachen von einem Polizeistaat in Israel, wer das behauptet, kann leider von mir nicht ernst genommen werden. Wenn es nicht so absurd wäre, könnte man wenigstens darüber lachen.

    “Wiederum disqualifiziert das Sie automatisch für die nächste Runde. ;-)”

    Heul! :D

    Tschüssikowski.

    • Zahal says:

      Solange sogar hier in Deutschland Ausstellungen wie die Nakba gut besucht sind, solange haben die Palaraber Rückenwind. Solange Deutschland mit dem Iran die besten Geschäft macht, solange haben die Islamisten Rückenwind. Solange hier Palästina Konferenzen mit Hamasabgeordneten abgehalten werden, solange schwören die Palaraber dem Terrorismus nicht ab, solange der Al Quds Tag jedes Jahr in Berlin durchgezogen wird, solange wie linke Abgeordnete an islamistischen Terroaktionen teilnehmen, solange der Bundestag einseitig Israel verurteilt, solange stellt sich Deutschland auf einer ganz anderen Seite, aber NICHT auf die Seite Israels. Auch diese Aufzählung könnte endlos weitergeführt werden.

      http://senderfreiespalaestina.de/konferenz/index.html

      Alibijuden, nützliche Idioten sind ein vorzügliches Mittel, um die wahre Gesinnung einiger zu vertuschen.

    • LM says:

      Yael1: Ich nehme es als Kompliment, dass Sie extra für mich die Liste erstellt haben. Sie haben gute Arbeit geleistet sozusagen. Vielen Dank.

      Dass die Raketten in Israel eingeschlagen sind, ist eine Tatsache. Das will ich doch gar nicht widerlegen. Ich habe eher von den Schaden gesprochen. Und zwar von Toten auf die israelische Seite.

      I would have prefered to have the English text translated in German, thus it would flow easier for reading, but it seems you had a lot to work on the rockets list before. Well, not a problem, I managed to get along with this version as well. Thank you for pasting it here as well.

      “http://www.commentarymagazine.com/blogs/index.php/evelyn-gordon/379742”

      Thank you for the link, but this Commentary Magazine is a very biased website. ;-) Probably the way I think that you are quite biased as well.

      “Wie gesagt, ich rechne tote Menschen nicht gegeneinander auf, mich widert das an.”

      It doesn’t seem to bother you too much bringing in the numbers about the dead. You must be sure that you won’t change my mind or teach me a better history lesson. We simply debate here, and that’s it.

      “Dann fragen Sie die Menschen in Sderot, von wo die übrigens sehr wohl viele weggezogen sind. Aber der Unterton klingt wie: Selber Schuld, sollen sie doch weg ziehen!”

      EXACTLY!!! If I would make Aliyah and bring my family with me, I would rather take an apartment in Tel Aviv than move to Sderot, a dangerous place. Probably many Russians accepted the Government plan with cheap (or even free) housing there. Would you relocate your whole family to Sderot, simply out of an enthusiastic Zionist ideology?

      “Genau deswegen habe ich geschrieben, wie man sich vorstellen soll, dass Israel Land abgibt und dafür mit Terror belohnt wird?”

      Honestly, I didn’t see any concessions made by the Israeli Government up to this day. And I assume that the terror you talk about is based on just the fact that Israel continues to build in the West Bank and doesn’t allow international help to reach Gaza.

      “Glauben Sie wirklich die Hamas gibt ihr Ziel auf, Juden ins Meer zu treiben und damit Israel zu vernichten, nur weil einige Europäer realitätsfremd träumen?”

      Is not just Europe thinking that way. It seems that more and more people tend to believe that the Israelis Government doesn’t work towards peace, and that the whole masquerade in the media is simply brain washing. The facts are completely different. And as long as Israel won’t make any concessions, probably the arabs will continue with terror.

      “Finde ich echt lustig, diese Hobbypsychologen.”

      I’d rather be a beginner than a blind man or a sociopath.

    • John Erickson says:

      Anti3Anti- Weißt du, ob es eine englische Version dieses Dokuments? Meine Kenntnisse der deutschen Sprache ist zu arm, um mir erlauben, es zu lesen, und es ist unbequem lange über einen Online-Übersetzer laufen. Vielen Dank für jede Hilfe Sie mir geben können!

      • anti3anti says:

        No. There is only the German Original.

        Do you think it is worthwhile to translate the article?

      • John Erickson says:

        I will download a copy, run it through one of my translator programs, and then check and edit the translation. I am very interested to see what information the document contains. The more information I can gather, the better I like it, regardless of whatever bias, if any, the source has.

    • LM says:

      anti3anti: I can’t believe there are still people earning their money writing about the Holocaust. I think it’s been documented in very much detail and has been presented to young and old generations as a lesson of history, and it continues.

      It seems for me like a good business for some people. It simply works, just because everyone will listen. And like a new version of a software you need to bring new ideas into the game. So these “new” authors debate about the same issues again and again, trying to bring more views about this gruel period of time.

      But they don’t realize that the more they stomp this part of the history, the more they destroy it themselves.

      And the funny part is, that exactly these people then have the astonishing impertinence to say that the listeners are not excited enough about their “new version of the software”.

  15. Anti3anti says:

    I may help you, if you send me the “Translation”.

    • John Erickson says:

      Thanks for the offer. I have a couple of fairly accurate translation programs, and I know enough of German grammar to correct the usual mistakes. I may need some help on specific terms, though, so I’ll let you know. And thank you VERY much for the offer, I sincerely appreciate the help!

    • John Erickson says:

      The document actually translated quite well, and surprisingly quickly. I do have one question, though. The translators all translate both “Shoah” and “Holocaust” (in German) as Holocaust (in English). Yet, in the document, they appear to reference similar, but not identical, concepts – I thought that Shoah was simply the Israeli (Hebrew? Yiddish? I’m not sure what to call the source language) word for Holocaust. Does Shoah have some different, or additional meaning?
      Thanks to everyone else out there for your patience. And apologies, Andreas, for dragging your thread off-topic. If you wish, Anti3Anti and I could take this discussion off somewhere else, perhaps even in another thread on this site, if you wish to monitor and/or participate.

  16. anti3anti says:

    The word Shoah (Hebrew) is the translation for Holocaust (Greek). The word, not the meaning! Holocaust is used for the active Germans, Shoah for the passive Jews.

    • John Erickson says:

      Okay, Anit3Anti, that makes a great deal more sense. Thank you! I thought it was some “shade of meaning” – that’s the problem with computer translators! I need to get back to my German lessons. I’ve been picking up German bit by bit over 35 years, and had started to formalise my learning of German when a friend of mine diverted my attention “for a brief time”. That was six months ago. (I get easily diverted, the curse of too much time on my hands.)
      And thanks to Andreas, and all the rest of the good people out there, who allowed me to hijack this thread. I appreciate your patience with me! :)

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