Did you notice the Irony? (# 2)

Recently, on a blog I sometimes visit although I disagree with its content more often than not, the question was posed if the USA are becoming “fascist” or if they would have become fascist under a President Romney.

The first commenter clearly thought the USA are a fascist country mainly because of its “glorification of war”. Look what he wrote.

Did you also notice the irony?

Here is my reply and his response.

I did not want to continue by pointing out the irony of somebody advocating “war that would lead to peace” and at the same time branding others as “fascist”. I also did not want to ask him what he wanted to do against the conceived “absence of a left wing party” which I assume he would want the government to launch, maybe with help from Hugo Chavez. The discussions probably would have turned into a cascade of endless ironies.

By the way, here is my full response to the original question posted on that blog.

 

About Andreas Moser

You will most likely find me in the forest, next to the lake, reading a book. Just follow the cigar smoke!
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15 Responses to Did you notice the Irony? (# 2)

  1. Well done. And I thought I was the only one who caught the Che/anti-war paradox!
    The biggest problem we have is with money involved in campaigning. With the recent Supreme Court ruling that “money = free speech” (VERY roughly put), we have reinforced the (in my opinion) criminal waste of money and the growing negative bias. The most common question I heard, regarding Mitt Romney’s loss, was “What were his plans?”. So much money was wasted attacking the other side (and yes, BOTH parties were guilty), that much of the message was lost in the “noise”.
    Are we perfect, here in the States? Heck, no. Are we Fascist? Heck, no!

    • As a lawyer, I can’t resist pointing out that the US Supreme Court’s decision in the “Citizens United vs. FEC” case did not say that money equals free speech, but that corporations and unions are persons in the sense of the 1st amendment and therefore enjoy the right of free speech.

  2. polloplayer says:

    Someone who throws around the term “fascism” that freely needs to be time-machined to Berlin around, say, mid-to-late 1930′s.

    • I was also shocked by the lack of historical knowledge or the lacking ability to draw somewhat decent comparisons.
      Following up on your recommendation, I recommend a reading of “Alone in Berlin” by Hans Fallada.

      • polloplayer says:

        Will check out your suggestion. Also, apologies that I didn’t notice you are from Germany before making that comment. Didn’t mean to be insensitive.

      • No need to apologize at all!
        I am very aware of my country’s history and I do not mind at all if it is being brought up. I agree that National-Socialism between 1933 and 1945 is the prime example of fascism.

      • Um … not to be an old “know-it-all” fart, but TECHNICALLY, 1920s Italy is the “prime” example of Fascism, as that is where the Fascist movement was created.
        (Yeah, I know, I hated myself all through typing that, too. ;) )

  3. Petra Falk says:

    I can’t quite get over that perfectly scary remark that war for profit is wrong and killing people for some perceived “higher end” is OK. It actually confirms my thought that the only difference between a “terrorist” and a “freedom fighter” or “common-and-garden variety murderer” is how HINDSIGHT judges what was done. This is why Stauffenberg and the Scholls etc now have schools and streets named after them, and Baader, Meinhof et al never will.
    Look at Ireland. To this DAY there are people who think the IRA actions were “justified” and “self defense”

  4. Alex Jones says:

    USA will hopefully now come round to the idea that with its level of debt it is unable to afford to clean up other people’s mess for them around the world. Military and war costs money, and USA is close to bankruptcy.

  5. Emanon says:

    Please allow me to comment that article in german because when it comes to important matters I can’t express myself in the way I’d like to. But my wish to comment outweighs the embarrassment. I’ll try to keep it short. Feel free to answer in english, if you like.

    Es liegt mir fern, den Kevin zu verteidigen, da er sich scheinbar nicht wirklich mit Faschismus beschäftigt hat und den Begriff eher als Gattungsbezeichnung für ein Sammelsurium verwendet, auf das ich später noch eingehe, allerdings möchte ich auch etwas anfügen, von dem ich glaube, dass du ihm da nicht ganz gerecht wirst.

    Die Ironie bzw. der ihr zugrunde liegende Widerspruch zwischen der Kritik an Kriegsverherrlichung oder -glorifizierung und dem Che-Bild ist meines Erachtens nicht so offenkundig wie angenommen.

    In den USA handelt es sich beobachtbarer Weise um ein gesellschaftsstrukturelles Glorifizieren von Krieg, Waffen und Soldaten bei dem es nicht immer um das damit verbundene Ziel, wie vermeintliche Terrorabwehr oder Befriedung diverser Landstriche gehen muss, sondern um die schiere Existenz der Truppe. Diese gesellschaftliche Verbindung existiert allerdings nur ideologisch und wird von dem Einzelnen und den Medien eingefordert und erfüllt. Dass auf der anderen Seite der überwiegende Teil der Obdachlosen in den USA Veteranen sind und die meisten Ausbildungsabschlüsse der Soldaten im zivilen Leben nicht anerkannt werden tut dem kein Abbruch.
    Hier wird also gar nicht so sehr die wirkliche causa des Krieges verherrlicht (wenn überhaupt mit einer abstrakten wie Verteidigung der Freiheit, Terrorbekämpfung ersetzt), sondern viel mehr der modus – Nicht das Werk, sondern das Werkzeug wird ideologisch aufgeladen, kulturell überhöht und verherrlicht.

    Die Guerilla-Bewegung Che’s ist damit schlicht nicht zu vergleichen. Sowohl in der Ausführung, als auch bei der ideologischen Grundlage ergeben sich maßgebliche Unterschiede.

    Zuerst stellt sich die Frage, ob man hier überhaupt von Krieg und Kriegsmaschinerie sprechen kann, da es sich um Guerilla-Truppen handelt und nicht um staatliche Gewalt vertretene Truppen. Sieht man davon ab und beschränkt sich auf die Verherrlichung von Che dem Kämpfer, werden allerdings die größeren Unterschiede deutlich.
    Was hier verherrlicht wird ist nicht der Kampf als solches, sondern das Ziel des Kampfes, welches nunmal die Freiheit und der Friede ist. Gemessen an der Situation in Kuba und Bolivien damals liegt hier auch keine immanente Ironie, sonst müsste man auch sagen, dass der Schutz der eigenen Freiheit oder körperlichen Integrität durch Notwehr etwas Ironisches hätte.
    Und da sind wir dann auch bei Che’s kampfideologischer Grundlage, die auf das Erreichen der Freiheit und Gerechtigkeit, nicht aber auf das Vertreten staatlicher Gewalt abzielt.
    Die Verherrlichung von Che ist zudem viel mehr durch eine abstrakte Glorifizierung seiner gesellschaftlichen Ideologie aufgeladen, als durch den Kampf.
    Hier wird also das Werk verherrlicht, zu dem man allerdings nicht nur durch Kampf gelangt.

    Wirklich Ironisch wäre gewesen, wenn er Castro in seinem Profilbild gehabt hätte.

    Zum Faschismus:

    Es gibt keine Einigkeit über den Begriff. Ob man damit nur den italienischen Faschismus, den italienischen, deutschen und japanischen oder gar jede Form der ausschließenden Bündelei meinen kann ist umstritten.
    Fakt ist, dass es sich hierbei nicht mehr um die Eigenbezeichnung der 20er Jahre handelt.
    Allerdings kann beobachtet werden, wie seit dem Ende des Krieges unter Faschismus Begriffe wie Militarismus, Nationalismus, Imperialismus, Totalitarismus gebündelt werden.
    Eine solche Bündelung oder Bedeutungsverschiebung ist nicht von Vornherein abzulehnen. Wir geben uns ja auch damit zufrieden, dass “eitel” nicht mehr “vergänglich” bedeutet oder “gay” seit kurzem “homosexuell”.
    Eine solche Bündelung macht sogar fast Sinn, da sie die Gemeinsamkeiten des deutschen, italienischen und japanischen Systems bündelt, wobei diese riesige Unterschiede im politischen System hatten (das würde aber zu weit führen).

    Nun kann man argumentieren, dass es in den USA tatsächlich einen starken Militarismus gibt. Man könnte ihnen auch getrost Nationalismus unterstellen, wenn staatliche Stellen am laufenden Band behaupten, dass es sich um das beste Land der Welt handeln würde. Imperialismus ist ebenfalls nicht ganz von der Hand zu weisen.
    Zudem hat die Gesellschaft einen Hang zur Bündelei und Wettbewerb zwischen den Bündeln. Das sieht man an der starken Identifikation mit Schulen, Teams, Burschenschaften usw. Zudem existiert auch ein beträchtlicher Teil von Menschen in den USA, die den Begriff “Nation” noch als Überbegriff für Volk verwenden. Es gibt also auch eine starke Bündelei zwischen Weißen, Schwarzen und Latinos. Hinzu kommt, dass trotzdem es nun nachgewiesen keinerlei taxonomische Relevanz hat, immernoch das Wort “race” verwendet wird und hier ziemlich unsensibel mit umgegangen wird, während die eigene Historie kaum aufgearbeitet wird.
    Totalitarismus ist allerdings schwer nachzuweisen, da das Wort auch schwer zu definieren ist.
    Allerdings können der unfassbare Geheimdienstapparat der USA und ideologische Kontrolle zur Abwehr von Terrorismus, Kommunismus, Sozialismus etc. und der Mangel an Chancengleichheit zwischen politischen Alternativen (Medienpräsenz der Grünen) Grundlage zur Diskussion bieten.

    Das alles zusammengenommen bedeutet nicht, dass Kevin Recht hat, allerdings würde ich auch nicht sagen, dass man das so einfach von der Hand weisen kann, wie es im ersten Augenblick scheint. Ich würde zwar nicht so weit gehen und die USA faschistisch oder faschistoid nennen, aber vieles des Genannten würde ich jedenfalls nicht unter meine Vorstellung einer rechtsstaatlichen Demokratie subsumieren.

  6. Pingback: “I’m a fascist- have I any hope?” – a doctor writes. | The Vision of the Pension Plowman

  7. Pingback: We should be proud to have an opt-out! | The Vision of the Pension Plowman

  8. german by blood says:

    I think people can come from different angles on this and point out different time in history and different governments , But and i say but its about money in some form , Some time it is clear and sometimes it is hidden. Even being a non profit charity is big money!

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